Estilizadas

das Schnatterboard
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 Betreff des Beitrags: Charlottes Geschichten
BeitragVerfasst: Mi 20. Mai 2020, 08:18 
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Ich liebe Dich weißes Kind!

Auch, wenn alle anderen Dich hassen, ich liebe Dich weißes Kind. Du bist nicht schlecht, Du bist nicht hässlich, Du bist nicht schuldig und nicht dumm.

Du bist ein Anteil meiner Seele, ein Anteil meines Volkes, meiner Rasse, meiner Art. In uns fließt das gleiche Blut, über unsere Ahnen sind wir miteinander verbunden.

Deine Augen, so Blau, so Grün, so Grau, solch eine Vielfalt, solch eine Ausdrucksstärke, auch daran erkennen wir uns.

Das Blond Deiner Haare, ich rieche förmlich das reife Korn, sehe die Halme sich wiegen im Sommersonnenwind. Korn ist Leben, Korn ist wachsen, Korn ist Zukunft, Körner sind die Gaben von Mutter Erde, all das verkörperst auch Du.

Diese, von den Dunkelmächten, von Satan und seinen Vasallen erschaffene Endzeit, um die weißen Menschen auszurotten, sie für immer im Dunkel der neu geschriebenen Geschichte verschwinden zu lassen, ich bedaure so sehr, dass Du hier hinein geboren wurdest, dass Du all die für uns vorgesehenen Grauen erleben und durchleiden musst.

Ich sage Dir weißes Kind, Du bist ein kleiner großer Held. Einsam stehst Du vor der schwarzen, Dich hassenden Masse, ohne Hilfe von Deinen linksversifften 68erLehrern, oder Deinen roten, indoktrinierten Erziehern zu erhalten, die Dich, solltest Du Dich gegen das Unrecht wehren das man Dir zufügt verachten, sanktionieren, beleidigen und beschimpfen.

Ich sage Dir, diese seelenlosen Multikultiwesen werden ihre Strafe erhalten. Ihr hochgeschätztes Bunt wird sich bald schon um sie kümmern.

Weißes, geschätztes und geliebtes Kind, schau sie Dir an, jene, die Dich als hässlich bezeichnen und frage Dich - Was glauben sie, macht sie schön? Ihre Haare, ihre Gesichtszüge, ihr Körperbau, ihre Augen, ihre Sprache, ihre Gewalt, Aggressivität und geballte Mehrheit? Und dann betrachte Dich. Siehst Du die Unterschiede?

Du hast eine Seele, klar, hell und rein, so klar, hell und rein, wie Deine Hautfarbe. Du wurdest erschaffen, um der Menschheit, um der Welt das Licht zu bringen. Licht, das die dunklen Seelen hassen, weil sie spüren, Du bist etwas Besonderes, Du wurdest auserwählt, niemals werden sie Dir gerecht werden können.

Du bist so liebevoll, sieh doch nur, wie vertrauensvoll selbst das kleinste Tier Deine Nähe sucht.Es spürt instinktiv, Du wirst es schützen, Du wirst ihm helfen, Du wirst ihm Liebe geben, ihm ein Heim schenken und es nicht quälen, Du wirst um jede seiner Schmerzen weinen als wären es Deine eigenen, denn das sind die Eigenschaften des Lichtvolkes, das ist das göttliche tief in Dir, Du kannst nicht anders, das ist nun mal so.

Verstehe mein weißes Kind, zum Lichtvolk zu gehören, einer von ihnen zu sein ist eine Ehre, ist ein Privileg, das die anderen Dir neiden, deswegen ihr Hass, deswegen ihre Gewalt, deswegen ihre verletzenden Worte.

Du weinst um jeden Baum der wird gefällt, um jede Blume die bricht, Deine Seele schreit, angesichts des vergifteten Wassers, denn Dir ist bewusst, Mutter Erde lebt, sie ist kein totes lebloses Ding, auf dem man herumtrampeln, das man ausbeuten und vernichten darf. Du bist Dir im klaren darüber, ihr Überleben ist mit Deinem verbunden und umgekehrt, ihre Vernichtung bedeutet Deinen Tod und umgekehrt. Sie ist ebenso gefährdet wie Du.

Weil Du weiß bist, weil Deine Wurzeln in ihr haften, obliegt es Dir sie zu schützen, sie zu bewahren, sie der Nachwelt noch schöner, noch üppiger, noch magischer zu hinterlassen. Ja, es ist so, Mutter Erde und Du, ihr habt diese einzigartige Verbindung, denn sie Deine andere, Deine Naturmutter, in die Du eines Tages zurückkehren wirst, sie wird es sein, die Dich aufnimmt nach Deinem Tod.

Ihr Leib ist Deine Ewigkeit, während Deine Menschenmutter, Dir Deine Menschenzeit schenkte. In unseren Tagen eine traurige, eine gefährliche, eine tödliche Zeit für das Heilweiß, für Dich, mein einzigartiges weißes und rares weißes Kind.

Ich sehe was sie nicht sehen wollen, weil sie blind sind und voller Hass. Deine Einzigartigkeit führt mir mein Spiegelbild vor Augen. Du bist eine Kostbarkeit inmitten des Untergangs, ein Kleinod, dass nur wir, die Lichtwesen zu schätzen wissen, ein Rohdiamant den das Leben schleift. Am Ende werden Deine Taten, Deine Liebe, Deine Hingabe, Dein heilendes Wirken und Tun, den Naturgeistern, den Elfen und Feen, sowie Mutter Erde, ein magisches Funkeln hinterlassen, einen, nein, Deinen Atemzug der Hoffnung, Deine Seelenfragmente der Erneuerung, Deinen Herzschlag des Wandels.

Das ist das Besondere an Dir! Sei stolz darauf! Handle danach!
Falle nicht in die Hände der Dunkelmächte! Folge nicht Satans Verlockungen!

Denn Du bist da, um den Grundstein für die Zukunft zu legen!
Du musst überleben, damit die Seelenwesen eine Zukunft haben!

Darum, werde stark! Sei stark! Wache an dem Dir entgegengebrachten Hass!
Denn Du bist das Heil, ohne Dich wird die Menschheit im Dunkel versinken!

Ich liebe Dich weißes Kind, auch wenn alle anderen Dich hassen!
C.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ich liebe Dich weißes Kind
BeitragVerfasst: Do 21. Mai 2020, 20:57 
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Mal wieder was für´s Herz! Viel Freude beim Lesen!

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Unsere Finger verschränken sich
Sonnenkringel, Blätterrauschen, Sommerdüfte. Etwas liegt in der Luft, etwas liegt hinter uns. Wie
unbeabsichtigt streifen sich unsere Handrücken. Wir legen eine Tanzpause ein. Kurz verschnaufen,
Atem holen, denn die Luft knistert.
Alle sahen es, alle erfassten es, alle wussten, was wir füreinander empfanden. Nun, dieses Fest,
dieses alljährlicher Ereignis, ist dazu da, um Kontakte zu knüpfen, um einen Partner zu finden, um
sich möglicherweise zu verlieben, oder aber, wie in unserem Fall, der Gemeinschaft zu zeigen, wir
gehören zusammen.
Wir haben ausschließlich miteinander getanzt und haben einander durch kleine Gesten zu verstehen
gegeben, was wir füreinander empfinden. Wir sind zusammen gekommen und werden zusammen
wieder nach Hause gehen.
Ich werde Ella ihrer Mutter, ihren beiden Geschwistern, ihrer kleinen Familie übergeben, ohne sie
befleckt, oder aber beschämt zu haben.
Die erst neu gezimmerte Bank, ich habe sie der Gemeinde gespendet, ist unser anvisierte Ziel.
Würziger Eichenduft umschließt unsere Körper, der Blick hinunter auf den Fluss ist atemberaubend,
man kann die flüsternden Stimmen des Wassers bis in den kleinen Ort hinauf hören.
Ich bin kein Gosh, kein, nicht Zugehöriger mehr, die Menschen hier haben mich auf-und
angenommen. Bleibt man länger als drei Jahre, was kaum ein Außenstehender tut, zu abgelegen, zu
uninteressant, zu moralisch, zu viele längst abgestreifte Werte, gehört man zu ihrem
unverbrüchlichen Bund, wird man Bruder, Mitstreiter, Verbündeter, ein vollwertiges Mitglied der
Gemeinschaft.
Ich, der die Welt dort draußen, die Welt jenseits dieser dichten Wälder kenne, werde bleiben,
niemals mehr zurückgehen, vor allem ihretwegen.
Noch ein Kind war sie gewesen, neuneinhalb Jahre, darauf hatte Ella immer bestanden, wenn die
Sprache auf ihr Alter kam, als sie mich aus dem Fluss gezogen, mir das Leben gerettet hatte.
So jung, so zerbrechlich wirkend, verletzbar - nicht zu vergleichen mit den Kindern, den Mädchen,
die ich aus meiner Welt kannte. Bereits damals konnte sie jagen, die Felder bestellen, einen
Haushalt führen, Kranke pflegen, ihre Geschwister großziehen, zur Schule gehen, in der Gemeinde
helfen, dem einzigen Arzt vor Ort zu Hand gehen, tatkräftig dazu beitragen ihre vierköpfige
vaterlose Familie zu versorgen.
Pflichtbewusst, selbstlos, liebenswert, bescheiden, intelligent, musikalisch und künstlerisch begabt,
ein wahres Kleinod, in Mitten dieser für mich, mittlerweile nicht mehr fremden Welt. Sie ahnte es
nicht, ist sich bis heute dessen nicht bewusst, wie außergewöhnlich sie war und ist, denn jedwede
Eitelkeit liegt ihr fern, und sie reagiert immer noch verschämt auf die kleinsten Komplimente, denn
sie braucht kein Lob, weil das, was sie tut, für sie einfach nur selbstverständlich ist.
Mich pflegen zu dürfen, war das Einzige, um was sie ihre Mama jemals gebeten hat. Ich gehörte ihr
allein, sie, und nur sie, wollte die Verantwortung für mich übernehmen, mich heilen, mich wieder
auf die Beine bringen, um ihrer Familie zu zeigen, wie kompetent, wie erwachsen sie bereits war.
Was damals niemand ahnte, ihre Familie nicht, ich am allerwenigsten, dass sie mich liebte, ohne
dass auch sie selber erfasste, was sie da empfand.
Und nun, sieben Jahre später – heute ist ihr 16. Geburtstag und ich habe sie am Morgen zum ersten
Mal geküsst, geküsst, wie Erwachsene die sich lieben es tun - Zärtlichkeiten auszutauschen, ohne
tiefgreifende Gefühle, das wäre nicht Ella, das wäre nicht sie.
Die auf sie einstürzenden Gefühle haben ihr förmlich beide Beine weggerissen, zu lange hatte sie
darauf gewartet, sich so lange nach diesem ersten Kuss gesehnt. Himmlisch süße Ohnmacht – in
ihrem Sekundenschlaf war sie überirdisch schön.
Hat alles so kommen müssen? War das alles so für sie, für mich, für uns beide, einfach nur
vorherbestimmt?
Sechzehn Jahre, nun war sie erwachsen, hier jedenfalls. Jetzt war sie berechtigt wählen zu gehen,
gewählt zu werden, ihre Stimme zählte etwas, sie konnte ausziehen, einen eigenen Hausstand
gründen, heiraten, Geschäfte tätigen und vieles andere mehr.
„Irgendwann, irgendwann einmal, und ich wünschte mir, es wäre bald, möchte ich mit Dir den Fluss
bereisen und so viele Inseln wie möglich erkunden.“
Ihre Wünsche waren so bescheiden, niemals materiell, wenn man sie dennoch diesbezüglich
bedachte, war sie tief gerührt und ihre Dankbarkeit war dermaßen überwältigend spontan - dann
umarmte sie einen herzlich, und man spürte, diese Zuwendung war nicht geheuchelt, sondern
absolut echt.
„Und, uns …“, sie errötet, denn es gelingt ihr noch immer nicht, zu verbergen, was sie für mich
empfindet.
„Küssen, meinst Du?“ Ella lächelt dankbar, weil ich ihr dabei helfe, den Satz nicht selber beenden
zu müssen.
Dieser Kuss am Morgen hat alles verändert, hat geklärt, wie wir zueinander stehen. Die bereits
vorhandene Vertrautheit würde diesbezüglich weiter wachsen und sie dazu bewegen ihre Wünsche
ohne Scheu an mich zu äußern.
Um uns herum, Tanzmusik, Stimmengewirr, Zitonenlimonaden-und Kuchendüfte, Hundebellen,
Kinderlachen, wir jedoch sehen nur uns. Ella kann mich stundenlang betrachten ohne müde zu
werden, immer und immer wieder versinken ihre Blicke in meinen Augen.
Ich frage mich, was sie in mir sieht, denn ein Großteil meines Körpers, sowie die linke Seite meines
Gesichtes sind entstellt, Brandnarben, die noch immer schmerzen. Jedoch, wenn ich so über Ella´s
für mich existierende Gefühle nachdenke, dann nehme ich dieses Geschenk einfach nur an.
Ich weiß, was sie just in diesem Moment liebend gern tun würde, ihre Blicke verraten es mir – ihre
Fingerspitzen berühren die Narben auf meiner Stirn. Die Landkarte meines Lebens, die Ella besser
kennt als ich selber, weil ich Blicke in den Spiegel weitestgehend vermeide.
Sonnenflecken weben sich in ihr hüftlanges hellblondes Haar. Der milde Wind weht einige Strähnen
davon in mein Gesicht. Ich bade in ihrem unvergleichlichen Duft, der mir, nach all den Jahren ihrer
unermüdlichen Pflege, beinahe vertrauter ist als der Meine.
„Nein!“, wie so oft, erfasst sie mein Tun, meine Gedanken, noch ehe ich diese ausführen kann. „Tu
das, was Du tun möchtest nicht leichtfertig, nicht in der Öffentlichkeit, wo es alle sehen können,
denn hier bei uns, ist das ein Versprechen, eine Verpflichtung, die …“
„Ich weiß“, unterbreche ich sie leise. „Deine Mama wird mir wehtun, sollte ich Dich verletzen!“
Ella lächelt, ob meiner Unwissenheit, noch immer bin nicht vollständig mit den Gepflogenheiten
dieser Menschen hier vertraut.
„Nicht Mama wird Dir wehtun, sondern all die Zeugen, die gerade zugegen sind. Weißt Du, es gibt
hier Schluchten, die nur wir kennen, an einigen Stellen ist der Fluss extrem tief, nicht zu vergessen
die Höhlen, kein Gosh, nicht einmal eure Polizei, würde es wagen in diese vorzudringen. Du
würdest einfach verschwinden.
Glaube mir, so gern sie Dich auch haben, so sehr Du momentan auch ihr Vertrauen und ihre
Freundschaft genießt, in ihrem Zorn, meine Ehre wieder herzustellen, werden sie gnadenlos sein.
Das sind unsere Regeln, so ist unser Gesetz.“
Ich lasse mich nicht beirren, habe keine Angst vor ihrem Gesetz, denn ich habe nicht vor Ella
wehzutun.
„Bitte!“ Kaum merklich berührt ihre Hand die Meine. Äußerst verwegen, denn noch hat sie mich
nicht zu Wort kommen lassen. Ihre schimmernden Lippen beginnen, ebenso, wie ihre warmen
Hände, zu zittern. Es könnten Meine sein, denn auch ich bin nervös.
„Ich,..., das ist, …, zuerst der Kuss heute Morgen, dann das neue Kleid, das Mama mir geschneidert
hat“ – Sie sieht bezaubernd, nein, atemberaubend schön darin aus – Ein Traum, ebenso Blau, wie
ihre strahlenden Augen. „So viele Geburtstagsgeschenke.“
Problemlos gleitet der Ring über Ella´s Finger. Es ist nicht einfach nur ein Ring, wir beide wissen
um die Bedeutung. Jede andere Frau hätte ihn verschmäht, mich bestenfalls ausgelacht, oder aber
wäre wütend davongestürmt.
Ella jedoch hätte sich keinen anderen Ring gewünscht - ihre Freude darüber ist einfach
überwältigend.
„Dein Blut!“, höre ich sie flüstern. Ehrfürchtig gleiten ihre Finger über das graue Metall. Für
jedermann sichtbar, mein Versprechen: „Für immer!“, nicht Innen sondern Außen in das Eisen
graviert.
Als würde es gerade eben geschehen, haben wir beide den Moment wieder vor Augen, wie sich ein
Nagel durch meine rechte Fußsohle bohrt. Ich fluchte innerlich, weil festes Schuhwerk so seine
Vorteile hat. Jedoch habe ich es mir, wie Ella und ihre Familie, sowie all die Anderen angewöhnt,
im Sommer überwiegend barfuß zu laufen.
Ella bestand darauf, das sie und, nur sie, den Nagel entfernt. Wie immer sorgte sie dafür, dass es mir
gutging, vor allem mein körperliches Befinden, meine Gesundheit lag und liegen ihr am Herzen.
Da er noch intakt war, man achtet darauf nichts zu verschwenden, legte sie den Übeltäter neben den,
in den dafür vorgesehenen grünen Metallkasten, verarztete meinen Fuß und vergaß darüber den
Nagel, hinzu kam, Greta, ihre jüngere Schwester, stürmte mal wieder, selbstverständlich ohne
anzuklopfen, in den kleinen Anbau, den mir Ella´s Mama zur Verfügung gestellt hatte, seit nunmehr
sieben Jahren mein zu Hause, Familienanschluss inklusive – es gibt so viel Liebe, es herrscht so viel
Wärme in dieser kleine Familie – diesbezüglich sind die vier so unermesslich reich.
„Er ist perfekt, so, wie alles was Du machst, einfach nur perfekt ist.“ Ich liebe es, wenn sie mir
Komplimente macht, weil diese ernst gemeint und nicht einfach so daher gesagt sind.
„Wir werden die freudige Nachricht Mama wohl nicht selber überbringen können, denn JohnJo
macht sich gerade auf den Weg.“ Ella´s tränenschimmernde Augen beweisen mir, wie glücklich sie
ist.
„Ich halte Deinen Bruder davon ab, wenn Du magst?“
Doch sie möchte nicht dass ich aufstehe, dass ich mich entferne, um mir das mitzuteilen braucht sie
mich nicht zu berühren, denn mittlerweile interpretiere ich ihre Körpersprache perfekt.
Sie ergreift meine Hand, für jedermann sichtbar, wir verschränken unsere Finger – ihre Antwort auf
meine noch nicht gestellte Frage, ob sie denn meine Frau werden möchte.
Zu gerne würden wir diesen Moment mit einem Kuss besiegeln, jedoch, dies ist ihre Welt. Uns fest
an den Händen haltend stehen wir auf. Sich der Gemeinschaft so offensichtlich zu präsentieren,
offenbart, wir gehören zusammen, wir haben den ultimativen Schwur geleistet.

von Charlotte :KISS

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BeitragVerfasst: So 31. Mai 2020, 15:11 
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Drei Worte

„Ich liebe Dich!“ Drei Worte nur, jeder weiß, was sie bedeuten, was sie ausdrücken, man verbindet augenblicklich die passenden Gefühle damit, eigene, oder aber von Außen injizierte – Filme, derer so viele.

Freude, Tränen, Glücklichsein, Zeitenstillstand, Berührungen, alles ist so intensiv, rosarote Brille, Hormone spielen verrückt, man scheint teilweise selber dem Liebeswahn zu verfallen..

Blicke, die alles aufsaugen, die vereinnahmen, die abtasten, berühren, die niemals wieder etwas anderes anschauen mögen, die ineinander versinken, die Schönheit, Anmut, Grazie, Perfektion wahrnehmen – jedoch, alles liegt im Auge des Betrachters.

Nichts ist wichtiger, nichts ist schöner, man lebt einzig in der Gegenwart, in diesem atemlosen Sekundenaugenblick den man für immer festhalten möchte, man fühlt sich vollkommen, nicht mehr zerrissen, nicht mehr einsam in Mitten der hektischen gesichtslosen Masse – da ist jemand, jemand Besonderes, jemand, einzig und allein für Dich.

Man möchte dieses Glück mit der ganzen Welt teilen. Vielleicht aber auch nicht, denn Konkurrenten, Widersacher und Neider gibt es überall – Kostbarkeiten dieser Art, trägt man besser nicht allzu offensichtlich zur Schau.

Hoffnung, dass es für immer hält, dass dieses Hochgefühl bleibt, man die Liebe an sich binden kann, zwanglos, denn Liebe kann man nicht erkaufen, nicht forcieren, niemals befehlen – Liebe ist etwas zwischen zwei, vom Schicksal Auserwählten.

Flüchtig kann sie sein, kaum, dass man nach ihr gegriffen hat, ist sie schon wieder entschwunden. Wehmut bleibt zurück, Trauer, Verzweiflung, Sehnsucht, weil man nicht vermocht hat zu halten.

Liebe auf Zeit. Viele jagen einzig diesen kurzen Abschnitten nach, denn die Liebe in den Alltag hinüberzuretten ist schwer. Feuer, das verglüht, man versucht ein Neues anzufachen – Getriebene, ewig Suchende, der nächste Kurzzeitkick und der nächste – Sie gehen auf in der Quantität - ruhelos, rastlos, niemals wirklich ankommend – zu mühselig an sich, an ihrer Beziehung zu arbeiten.

Und dennoch, manchmal, in Mitten des stetigen Verfalls, einzelne Hoffnungsschimmer, einzelne seltene Blüten, wahrhaftige Seelenpartner, zu wenige die einander finden – verbunden durch die Zeiten, durch die Reinkarnationen hinweg, bewahren sie das Band ihrer Liebe, finden sie erneut zueinander – Seelenschwingungen, Seelenpartner, Seelentransfer – die Glücklichen.

Wahre Liebe - einander nah sein und dennoch, es reicht nicht aus – mehr als sich körperlich hinzugeben, sich beinahe aufzulösen, geht einfach nicht, und dennoch, zurück bleibt diese Sehnsucht, dieses unbestimmte Gefühl, dass da noch mehr, weitaus mehr sein könnte als die bloße physische Vereinigung - etwas nicht Greifbares, etwas, das, von der Matrix, welche diese 3D-Dimension erschaffen hat als unerwünschter Fremdkörper mit aller Macht bekämpft und abgeschirmt wird.

Immerwährendes vollkommenes Glück, immerwährende vollkommene Liebe, wird und soll es in dieser Simulation einfach nicht geben – jedoch, wenige, ganz wenige Ausnahmen bestätigen die Regel – Ein Programmierfehler, eine Anomalie, eine Ausbruchsstelle, eventuell geschaffen von einem uns freundlich gesonnenen Wesen?

Uns allen bleibt das was sie uns gnädigerweise zugestehen. Greifen wir also mit beiden Händen nach der Liebe und halten dieses wunderbare Geschenk fest so lange es geht!

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