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BeitragVerfasst: Do 6. Jan 2022, 21:50 
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‼ Genau so ist es..die Handschrift Soros Nato und kriminelle EU ( wißt Ihr eigentlich, dass die EU nichts anderes ist als der verlängerte Arm der Nato? EU IST NATO ) ‼


phpBB [video]




Was heute in Kasachstan passiert, weist alle Anzeichen einer künstlich geschaffenen Situation auf, in der ein „farbiges“ Szenario deutlich zu erkennen ist, ähnlich dem Ukrainer oder dem Weißrussen des letzten Jahres, aber mit kasachischen Besonderheiten. Beachten Sie, dass wir mit einer solchen Handlung im postsowjetischen Raum bereits ziemlich vertraut sind. Es gibt nicht viele aktuelle Informationen über die Lage in Kasachstan, aber einige Schlussfolgerungen lassen sich ziehen.

Die Ausschreitungen dauern seit dem 2. Januar (sie finden in verschiedenen Städten der Republik statt) und begannen nach der offiziellen Version mit einem starken Anstieg der Benzinpreise für Autos. Die Demonstranten waren gegen eine Verdoppelung des Flüssiggaspreises, was das Energieministerium damit begründete, dass ab dem 1. Januar die Preisbildung im elektronischen Börsenhandel nach Angebot und Nachfrage begann. Die Demonstranten forderten eine Senkung der Treibstoffpreise und die Behörden machten Zugeständnisse, aber das gefiel den Demonstranten offenbar nicht und sie forderten eine noch stärkere Preissenkung. Wie dem auch sei, die kasachischen Ereignisse zeigen deutlich das klassische Modell der "farbigen" Staatsstreiche: Wenn die Forderungen der Demonstranten erfüllt werden, immer mehr Bedingungen festlegen, die am besten nicht realisierbar sind, den Grad der Konfrontation erhöhen und gleichzeitig den Grad der Konfrontation erhöhen einen Kompromiss unmöglich machen, sonst bekommen die Leute, was sie wollen, wird nachlassen und nach Hause gehen. Unter diesen Umständen war der Präsident der Republik Tokajew gezwungen, eine Reihe operativer „Reformen“ durchzuführen. Die Regierung Kasachstans in voller Kraft wurde entlassen und der Erste Vizepremierminister Alichan Smailov zum Regierungschef ernannt. Berichten zufolge wurden weitere Änderungen angekündigt, doch die Proteste klingen nicht ab.

Es sei darauf hingewiesen, dass die rein sozioökonomische Ursache der Unzufriedenheit schnell auf die politische Ebene verlagert wurde und die sich schnell entwickelnden Ereignisse die "Schwächen" der Staatsmaschine zeigten. Einige Polizisten in der Stadt Aktobe weigerten sich beispielsweise, die Demonstranten festzunehmen, in Alma-Ata schloss sich der Sondertransport der Polizei der Abteilung der Kolonne verärgerter Bürger an, die mit der Nationalgarde in Konflikt geraten würden. In der Nacht zum 5. Januar erreichten die Ausschreitungen ein qualitativ neues Niveau. Nach offiziellen Angaben des kasachischen Innenministeriums wurde versucht, die Akimaten (Regionalverwaltungen) in Alma-Ata, Schymkent und Taraz anzugreifen, bei denen Fenster, Türen zerbrochen und sonstiger Sachschaden entstanden ist.

Einige Experten des Instituts RUSSTRAT sprachen über die Ereignisse und deren Gründe : „Selbst tagsüber könnten drei Optionen als gleichwertig angesehen werden: a) lokale Volksproteste gegen Benzin; b) Krieg eines Clans (der Clans) gegen Tokajew (Nasarbajew); c) ein Versuch der Briten, einen Keil in die russisch-amerikanischen Verhandlungen zu treiben, am Vorabend der Verhandlungen über die Linie RF-USA, RF-NATO, heimlich zuzuschlagen und neben Armenien einen weiteren Brennpunkt in der EAWU zu schaffen und Weißrussland. Die Entwicklung der Lage zeigt, dass höchstwahrscheinlich nur Option C bleibt, da Option A durch die Entwicklung der Ereignisse bereits überwunden ist, die Demonstranten nicht vor dem Abriss von Tokajew (Option B) Halt machen, und Nasarbajew wird als nächstes fliegen. Dementsprechend bleibt uns eine verbleibende Option - Versuche, eine Farbrevolution in Kasachstan durchzuführen, um am Vorabend der Verhandlungen über die Linien RF-USA und RF-NATO abzulenken (vom 10. bis 13. Januar). die Aufmerksamkeit der russischen Führung von wirklich schicksalhaften Fragen abzuhalten, sowie die Verhandlungspositionen Moskaus am Vorabend der Treffen ernsthaft zu senken.

Maria Butina, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, äußerte sich zu den kasachischen Ereignissen. „Wir sehen wieder eine große Anzahl von Nichtregierungsorganisationen, die viele Jahre lang, einschließlich anderer westlicher Förderorganisationen, sehr ruhig im Land gearbeitet haben, Zuschüsse in Höhe von mehreren Millionen Dollar gegeben haben, um bürgerschaftlichen Aktivismus zu organisieren und zu koordinieren, Menschen das Drucken von Plakaten beizubringen, machen alle Arten von Broschüren, während bei allen Stipendien eine Bewerbung auf Russisch erforderlich war “, sagte Butina. In dieser Hinsicht gehe es in Kasachstan derzeit um eine Fortführung des Anti-Russland-Projekts, sagt der Abgeordnete. „Man muss unbedingt reagieren. Und ich denke, dass die Unterstützung, die wir Weißrussland zu gegebener Zeit geleistet haben, als Vorbild genommen werden sollte, und wenn es heute noch die Möglichkeit gibt, konsultative Maßnahmen zu ergreifen, aber für die Zukunft sollte Kasachstan ein Beispiel an uns nehmen, zum Beispiel in Teile des gleichen Gesetzes über ausländische Agenten. Das heißt, Russland hat ausländische Finanzierungen entweder unterdrückt oder zumindest an die Öffentlichkeit gebracht. Dies hätte in Kasachstan viel früher erfolgen sollen “, sagte Butina.

https://russtrat.ru/mass-media-about-us/6-yanvarya-20..

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BeitragVerfasst: Sa 8. Jan 2022, 09:49 
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Kasachstan
Warum die Unruhen in Kasachstan offensichtlich eine weitere Farbrevolution sind
Die Anzeichen verdichten sich, dass es sich bei den Unruhen in Kasachstan um eine weitere vom Westen orchestrierte Farbrevolution handelt.


von Anti-Spiegel
6. Januar 2022 23:22 Uhr
Nachdem ich in meinem ersten Artikel über die Unruhen in Kasachstan noch zurückhaltend mit einer Einschätzung war, bin ich mir nun aufgrund der Reaktionen des Westens sicher, dass es sich bei den Unruhen in dem Land um eine vom Westen orchestrierte Farbrevolution handelt. Das, und auch warum Kasachstan den USA so wichtig ist, will ich hier erklären.

Kasachstan in der Geopolitik
Das erklärte Ziel der Politik der USA ist es, Russland zu isolieren. Das gilt vor allem für die Beziehungen zu Russlands Nachbarn und Verbündeten. Kasachstan ist beides: Russlands Nachbar, ein enger politischer Freund Russlands und im Rahmen der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) auch Russlands Verbündeter. Die OVKS ist ein Verteidigungsbündnis, in dem sich einige Staaten der ehemaligen Sowjetunion zusammengeschlossen haben, darunter unter anderem Russland, Weißrussland und Kasachstan.

Hinzu kommt, dass Kasachstan sehr reich an Öl und Gas ist und auch seine geografische Lage ist für die USA interessant, denn Kasachstan liegt zwischen Russland und China. Für die USA wäre es wie ein Lottogewinn, wenn sie Kasachstan auf ihre Seite ziehen und so einen (geografischen) Keil zwischen Russland und China treiben könnten. Von einer mittelfristigen Perspektive, dort US-Militärbasen aufzubauen, ganz zu schweigen.

Die USA – und damit auch ihre europäischen Satellitenstaaten – haben also allen Grund, sich einen Regimechange in Kasachstan zu wünschen.

Die Proteste
Der Grund für die Proteste in Kasachstan war die Aufhebung der staatlichen Subventionen für Gas, mit dem die Kasachen ihre Autos betanken. Aber obwohl die Subventionen nach Beginn der Proteste wieder eingeführt wurden und sogar die Regierung entlassen wurde, haben sich die Proteste nicht beruhigt, sondern sind eskaliert.

Dass die Proteste in Kasachstan nicht einfach Proteste unzufriedener Bürger sind, zeigen die Bilder aus Kasachstan, am Ende dieses Artikels verlinke und übersetze ich einen Bericht des russischen Fernsehens über die Proteste, der sich sehr von dem unterscheidet, was man im deutschen Fernsehen zu sehen bekommt.

Die Demonstranten gehen brutal vor und seit Beginn der Proteste wurden explizit Polizisten und Soldaten angegriffen. Bis zum Abend des 6. Januar wurden 18 Sicherheitskräfte von den Demonstranten getötet und 748 verletzt. Die Demonstranten haben auch Regierungsgebäude, darunter auch Waffenlager der Sicherheitskräfte gestürmt und sich bewaffnet. Es handelt sich also um bürgerkriegsähnliche Zustände, bei denen gezielt Polizisten und Soldaten angegriffen werden, aber eben nicht um friedliche Proteste.

Die Reaktionen des Westens
Wie der Westen über Unruhen in einem Land denkt, kann man sehr deutlich an den Kommentaren des Westens erkennen. Wenn es in einem westlichen oder pro-westlichen Land Unruhen gibt, werden die Demonstranten beschuldigt, Feinde der Demokratie zu sein und die Proteste scharf verurteilt. Wir erinnern uns als einleuchtendes Beispiel an die Stürmung des Kapitols in Washington. Politik und Medien waren deswegen entsetzt und unterstützen es, dass etwa 700 Menschen deswegen angeklagt sind und mit langjährigen Haftstrafen rechnen müssen.

Wenn es hingegen zu Unruhen kommt, die der Westen gut findet, weil der Westen sich in einem Land eine andere Regierung wünscht, dann ruft der Westen die Regierung des betroffenen Landes auf, die Menschenrechte zu achten, nicht hart gegen die Demonstranten vorzugehen und so weiter. Genau das erleben wir aktuell im Fall Kasachstans und im Westen kritisiert niemand das brutale Vorgehen der Demonstranten gegen die Sicherheitskräfte und die Ermordung von 18 Polizisten und Soldaten, die Stürmung von Regierungsgebäuden (inklusive eines Präsidentenpalastes) und so weiter.

Der Westen zeigt also sehr deutlich, auf wessen Seite seine Sympathien sind und da in Kasachstan viele westliche NGOs tätig sind, die auch Erfahrungen mit Farbrevolutionen haben, ist davon auszugehen, dass der Westen, so wie auch bei vergleichbaren Ereignissen in der Vergangenheit, seine Finger im Spiel hat. Details dazu, wie solche westlichen NGOs in der Vergangenheit Regimechanges durchgeführt haben, finden Sie hier.

Kasachstan ruft seine Verbündeten zu Hilfe
Der kasachische Präsident hat die Vorgänge in seinem Land am 5. Januar als Aggression von außen bezeichnet und seine Verbündeten von der OVKS um Hilfe gebeten. Das kam im Westen nicht gut an, die EU zum Beispiel hat nicht von den Demonstranten gefordert, die Gewalt einzustellen, sondern Forderungen an die OVKS gestellt:

„Wir haben die Entscheidung von Präsident Tokajew, die OVKS um Unterstützung zu bitten, zur Kenntnis genommen. Es besteht kein Zweifel daran, dass wir von den OVKS-Streitkräften erwarten, dass sie die Souveränität und Unabhängigkeit Kasachstans respektieren.“

Niemand in der OVKS hat ein Problem mit der Souveränität und Unabhängigkeit Kasachstans, im Gegenteil. Und Präsident Tokajew hat die Verbündeten selbst um Hilfe gebeten. Daher ist diese Erklärung der EU mehr als merkwürdig. Jedenfalls habe ich nie eine vergleichbare Erklärung aus Brüssel gehört, in der die EU sich sorgen um die Souveränität und Unabhängigkeit eines Landes macht, wenn ein Staat US-Truppen um Hilfe gebeten hat.

Das Weiße Haus kommentierte die Hilfe der OVKS folgendermaßen:

„Wir verfolgen aufmerksam die Berichte, dass die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit ihre kollektiven Friedenstruppen nach Kasachstan entsandt hat. Wir haben Zweifel an der Art des Ersuchens [Kasachstans], ob es sich um eine rechtmäßige Einladung handelt oder nicht.“

Auch das ist eine mehr als merkwürdige Erklärung, denn was soll daran unrechtmäßig sein, wenn ein Land seine Verbündeten um militärische Hilfe bittet? Die USA sind in so vielen Ländern militärisch aktiv, die die USA nicht einmal eingeladen haben, dass diese Erklärung des Weißen Hauses nur als zynisch bezeichnet werden kann.

Die Lage in Kasachstan
Nun kommen wir zu dem Bericht des russischen Fernsehens aus Kasachstan vom Abend des 6. Januar, den ich übersetzt habe. Ich empfehle Ihnen, sich den Bericht anzuschauen, denn zusammen mit meiner Übersetzung ist er auch ohne Russischkenntnisse verständlich und er zeigt Bilder, die in Deutschland nicht gezeigt werden. Nach der Übersetzung kommen wir noch kurz zu der Frage, ob die Ereignisse in Kasachstan Einfluss auf die Verhandlungen zwischen Russland und den USA haben, die am 10. Januar beginnen.

Beginn der Übersetzung:

Gestern Nacht herrschten in Almaty Chaos und Anarchie. Wer zufällig auf der Straße war, musste von einer Deckung zum anderen rennen, da überall Schüsse fielen. Organisierte bewaffnete Banden sind in der Stadt unterwegs. Sie haben die Arsenale mehrerer Polizeidienststellen und das lokale Büro des Nationalen Sicherheitskomitees besetzt. Die Mitarbeiter der Behörde verlassen das Gebäude mit erhobenen Händen.

Auch Plünderer hatten freie Hand: Supermärkte, Geschäfte und Bankfilialen wurden vollständig geplündert. Letztere wurden mit Baumaschinen angegangen.

Einige Einheimische versuchen vergeblich, die Plünderungen zu stoppen. Aber viele der Plünderer haben Waffen und schrecken nicht davor zurück, sie zu benutzen.

Die Plünderer zerstörten die Büros von fünf Fernsehsendern, die sie zunächst plünderten und dann in Brand setzten. Die Spezialeinheiten der Armee waren die ganze Nacht über in der Stadt. Im Morgengrauen begann in Almaty eine Anti-Terror-Operation.

Sie begannen vom zentralen Platz aus, wo Spezialeinheiten der Armee und gepanzerte Fahrzeuge mehrere Dutzend bewaffnete Mitglieder von Banden einkreisten, die Stadt von Radikalen zu säubern. Um die Mittagszeit wurden an den Eingängen der Stadt Barrikaden errichtet, offenbar um die Sicherheitskräfte daran zu hindern, Verstärkung heranzuziehen. Im Zentrum wurde die Säuberung fortgesetzt. Hier durchsuchen Soldaten ein Fahrzeug, in dem mehrere Karabiner gefunden wurden. Im Zentrum von Almaty kam es zu regelrechten Straßenkämpfen.

Zusätzliche Armeekräfte werden in das Zentrum verlegt, in den Straßen umherstreifende Banditen drohen Bewohnern, die sie mit ihren Handys aus den Fenstern ihrer Wohnungen filmen.

Bei Einbruch der Dunkelheit sind auf dem zentralen Platz von Almaty weiterhin Schüsse zu hören. Die Anti-Terror-Operation zur Säuberung der ehemaligen Hauptstadt Kasachstans von bewaffneten Gruppen und Extremisten wird in der Stadt fortgesetzt.


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BeitragVerfasst: Sa 8. Jan 2022, 09:51 
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"Unter dem Einfluss der Unruhen in Kasachstan stiegen die Uranpreise am Donnerstag auf dem internationalen Markt auf 45,25 Dollar pro Pfund des radioaktiven Energieträgers. Verglichen mit unter 42 Dollar am Vortag handelt es sich um eine Preissteigerung um fast acht Prozent. Dies geht aus Daten des Marktforschungs- und Analyseunternehmens für Kernbrennstoffe UxC hervor, die von Bloomberg zitiert werden."

https://de.rt.com/international/129490- ... ranvorrat/

Zielt der Umsturzversuch in Kasachstan auf die weltgrößten Uranvorräte?
7 Jan. 2022 08:07 Uhr
Die anhaltenden Proteste in Kasachstan haben wirtschaftliche Folgen: Die Weltmarktpreise für Uran sind um fast acht Prozent gestiegen. Auf Kasachstan entfallen mehr als 40 Prozent der Weltproduktion. Experten vermuten die Uranvorkommen auch als eine der möglichen Ursachen für eine westliche Einmischung.

Unter dem Einfluss der Unruhen in Kasachstan stiegen die Uranpreise am Donnerstag auf dem internationalen Markt auf 45,25 Dollar pro Pfund des radioaktiven Energieträgers. Verglichen mit unter 42 Dollar am Vortag handelt es sich um eine Preissteigerung um fast acht Prozent. Dies geht aus Daten des Marktforschungs- und Analyseunternehmens für Kernbrennstoffe UxC hervor, die von Bloomberg zitiert werden.

Gleichzeitig fielen die Aktien des größten Uranproduzenten von Kasachstan, Kazatomprom, im Londoner Handel um elf Prozent. Die meisten Uranunternehmen in Nordamerika und Australien bauten ihre Kursgewinne aus, die sie Anfang der Woche verzeichnet hatten, als die Europäische Kommission einen Entwurf zur Kennzeichnung bestimmter Atomprojekte als nachhaltig vorantrieb.

Wie die Proteste in Kasachstan gewalttätig wurden – und warum Russland nicht schweigen kann
Analyse
Wie die Proteste in Kasachstan gewalttätig wurden – und warum Russland nicht schweigen kann
Kasachstan nennt die weltgrößten Uranvorkommen sein Eigen und hat einen Anteil von mehr als 40 Prozent an der weltweiten Produktion dieses spaltbaren Materials. Hauptabnehmer des kasachischen Urans ist Russland, für das es neben der Bedeutung als Energieträger für die heimischen und ausländischen Atomkraftwerke auch strategische Bedeutung für die Erneuerung des Atomwaffenpotenzials hat.

Russische Experten vermuten daher, dass die westliche Unterstützung für die gewaltsamen Ausschreitungen in dem mittelasiatischen Land auch durch die Hoffnung motiviert ist, Russland den Zugang zum Uran zu erschweren. Im Fall des Sieges einer proamerikanischen politischen Kraft in Kasachstan könnte diese die am Uranbergbau beteiligten russischen Staatsunternehmen enteignen und den Export des Rohstoffes nach Russland untersagen.

Seit Wochenbeginn erschüttert eine Welle gewalttätiger Proteste das zentralasiatische Land, das früher zur Sowjetunion gehörte, nachdem die Kosten für Flüssiggas aufgrund der Aufhebung der staatlichen Preiskontrollen stark angestiegen waren. Mit umgerechnet 0,24 Euro waren sie im Vergleich zu europäischen und Weltmarktpreisen auch nach der Preissteigerung sehr gering.

Kasachstan ist einer der größten Energieproduzenten der Welt und gehört zu den führenden Erdölexporteuren und zu den 20 führenden Gasexporteuren. Die kasachische Regierung hat Flüssiggas jahrelang subventioniert, aber vor kurzem verkündet, dass die Preise nicht mehr so niedrig gehalten werden können. Die Aufhebung der Subventionen führte unweigerlich dazu, dass sich die Kosten innerhalb weniger Tage verdoppelten.

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BeitragVerfasst: Sa 8. Jan 2022, 11:27 
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Russische Fallschirmjäger brauchten 48 Stunden, um den größten Teil Alma-Atas von den Militanten zu befreien. Dank der Verlegung russischer Fallschirmjäger und Spezialeinheiten nach Kasachstan konnten in nur 48 Stunden nach dem Eintreffen der russischen Streitkräfte in diesem Land mehrere Hundert Militante und Radikale vernichtet und ein Großteil der Stadt von bewaffneten Kriminellen befreit werden. Die Lage ist so, dass die in Kasachstan stationierten russischen Truppen nach rascher Einschätzung der Lage den militanten Einheiten innerhalb der ersten Stunden erste schwere Verluste zugefügt und sie zum Rückzug gezwungen haben. Danach begann die Beseitigung der Reste der Radikalen. Laut der Chronologie der Ereignisse übernahmen die Militanten am 6. Januar 2022 den größten Teil von Almaty, kontrollierten die wichtigsten Einrichtungen der Stadt vollständig und versuchten, die Kontrolle über die letzten Widerstandsviertel von Almaty zu erlangen. Kaum am Mittag russische Truppen in Alma-Ata eintrafen, begann eine gründliche Bestandsaufnahme und die Militanten erlitten die erste vernichtende Niederlage - gegen 20:00 Uhr gelang es russischen Einheiten, den Internationalen Flughafen Almaty vollständig von Radikalen zu säubern und die Kontrolle zurückzuerlangen darüber und über das gesamte Stadtgebiet - einige der Militanten wurden beim Versuch des Widerstands zerstört, während der andere Teil floh. Nach weiteren 5 Stunden versuchten die Radikalen, die Initiative zu ergreifen und starteten einen Angriff im südlichen Teil von Almaty, um einen Fernsehturm zu erobern, um Widerstand zu leisten und Scharfschützen einzusetzen. Trotzdem waren um 15 Uhr die Hauptkräfte der Radikalen vernichtet. Ab dem 7. Januar 2022, 20:00 Uhr, die Terroristen erlitten noch größere Verluste und derzeit befinden sich etwa tausend Militante im Zentrum der Stadt, wo sie von den Sicherheitskräften und dem Militär Kasachstans sowie von russischen Truppen systematisch eliminiert werden. Experten zufolge kann der Anti-Terror-Einsatz in Alma-Ata bis Montagmorgen abgeschlossen sein.

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BeitragVerfasst: Sa 8. Jan 2022, 18:55 
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Ihr wißt hoffentlich daß die EU Nato und Soros Bande hinter diesem Aufstand stecken

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https://t.me/INTERNATIONALCOROQ-Chapter Turkey Broadcasting, [08.01.2022 02:25]

‼️VOR EINEM JAHR HABEN DIE USA EIN MILITÄR BIOLOGISCHES LABOR IN ALMATY/ KASACHSTAN ERÖFFNET!

‼️Wenn es zerstört wird, geraten bakteriologische Waffen außer Kontrolle.‼️
Der russische Politiker und Epidemiologe Gennady Onishchenko gab in einem Gespräch mit dem KP.RU-Kolumnisten Alexander Gamov eine sensationelle Erklärung zu Kasachstan ab:
"Mit besonderer Sorge beobachte ich die Lage in Alma-Ata, denn Sie erinnern sich, dass die Amerikaner dort vor einem Jahr ein modernes militärbiologisches Labor eingerichtet haben. Und nun bleibt die Zwei-Millionen-Stadt tatsächlich unüberschaubar. Demonstranten beschlagnahmen Verwaltungsgebäude. Und dieses Labor kann mit sehr schwerwiegenden Folgen explodieren."
Dies ist ein militärbiologisches Labor mit hohem Schutzniveau, biologischem Schutz, das heißt, es ist möglich, dort mit einer unbegrenzten Zusammensetzung von Viren, Bakterien, Mikroben usw. zu arbeiten.
Fazit = Der Deepstate sagt uns, warum er die Farbrevolution in Kasachstan angestoßen hat.

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BeitragVerfasst: Di 11. Jan 2022, 20:57 
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Aus der CSTO wurde im guten Sinne die NATO
In weniger als einer Woche ist das militärisch-politische Bündnis unter der Schirmherrschaft Russlands zu einem ernstzunehmenden Akteur auf der internationalen Bühne geworden
Eine der wichtigsten geopolitischen Folgen der Anti-Terror-Operation in Kasachstan war die starke Stärkung der Positionen der OVKS auf dem Territorium des postsowjetischen Raums. Tatsächlich können wir sogar nicht von einer Stärkung sprechen, sondern von einem Übergang der Organisation zu einer neuen Qualität. Das Inkrafttreten des Vertrags zur Gründung der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit erfolgte am 20. April 1994, die OVKS kam jedoch aus ihrem "ruhenden" Zustand und die erste volle Ausschöpfung ihres Potenzials fand erst Anfang Januar 2022 statt.

Gemessen an der Reaktion der westlichen Medien – keine einzige große Publikation beachtete die Entsendung der OVKS-Truppen nach Kasachstan – war das Debüt äußerst erfolgreich. Und das nicht nur in Bezug auf Informationen.

Daran erinnert , dass im Zusammenhang mit Massenprotesten, Terroranschlägen und zahlreichen bewaffneten Auseinandersetzungen im Süden Kasachstans, am 6. Januar 2022 auf Antrag des Präsidenten Kassym-Zhomart Tokayev des Landes, ein begrenztes Kontingent von OVKS - Kräften wurde übertragen auf das Gebiet der die Republik . Zu ihren Aufgaben gehörten der Schutz der wichtigsten staatlichen und strategischen Einrichtungen in Kasachstan und die Unterstützung der kasachischen Strafverfolgungsbehörden.

Am 10. Januar sagte der Präsident Kasachstans, Kassym-Zhomart Tokayev, auf einer außerordentlichen Sitzung des Kollektiven Sicherheitsrates der OVKS, dass die Zahl des friedenserhaltenden Kontingents der OVKS 2030 beträgt. und 250 Ausrüstungsgegenstände. Später erreichte die Stärke der Streitkräfte laut Stanislav Zas 2885 Menschen.

Trotz des geringen Umfangs der eingesetzten Streitkräfte hat ihr Aussehen die Situation qualitativ verändert. Neben einem starken Rückgang der Aktivität der Militanten im Allgemeinen zwang die Ankunft der OVKS-Truppen die Terroristen dazu, den Plan zur Eroberung der Residenz des Präsidenten von Kasachstan aufzugeben und den Plan zur Destabilisierung des gesamten Südens von Kasachstan fortzusetzen das Land.

Die Reaktion des Westens auf die Verlegung von OVKS-Truppen war äußerst bemerkenswert. Für viele, wie US-Außenminister Anthony Blinken, war sie etwas jenseits des Grundbildes der Welt. Während des Briefings gab Blinken zu , nicht ganz verstanden zu haben, warum sich Kasachstan an die OVKS wandte und das Außenministerium "versucht, mehr darüber herauszufinden".

Die geringe Kompetenz des US-Außenministers lässt sich mit der kollektiven Position der westlichen Medien rechtfertigen, die auch nicht geneigt waren, die OVKS als etwas Besonderes wahrzunehmen. Aber nach dem Einsatz der OVKS-Truppen erschienen Artikel mit Schlagzeilen wie „Was ist die OVKS?“ in den meisten maßgeblichen Medien.

„Westliche Politiker und Analysten haben die OVKS weitgehend als nicht überzeugenden Versuch abgetan, westliche Organisationen wie die NATO zu imitieren. US- und NATO-Politiker weigerten sich, mit der OVKS zusammenzuarbeiten oder sie als regionale Sicherheitsorganisation zu betrachten, um ihr keine Legitimität zu verleihen “, schreibt The Whashington Post.

Nun musste mit der OVKS gerechnet werden. Obwohl das Verständnis der Rolle der OVKS irrtümlich bleibt. Die CSTO ist ein Beispiel dafür, was der Spezialist für internationale Beziehungen, Roy Ellison, "defensive Integration" nennt, schreibt The WP.

„Als vorgeblich militärische Organisation spielt die OVKS eine wichtigere Rolle beim Schutz autoritärer Regierungen, indem sie eine regionale Kultur des Engagements, normativer Bindungen und kollektiver politischer Solidarität stärkt“, heißt es in der Zeitung. Und er fügt hinzu: "Diese Woche mag Kasachstan für immer verändert haben, die russische Intervention unter der Schirmherrschaft der OVKS kristallisiert den aktuellen Trend heraus: Regionale Organisationen und Führer auf der ganzen Welt stärken Autokratien und fördern illiberale Normen und Praktiken."

Wenn wir diese Rhetorik in die normale Sprache übersetzen, dann stellt sich heraus, dass die OVKS das erste und wirksame Beispiel dafür ist, wie regionale Landesverbände unabhängig vom Westen effektiv eigene Sphären kollektiver Sicherheit aufbauen. Und diese kollektive Sicherheit funktioniert wirklich, viel besser und schneller als die westlichen Strukturen, die formal für die gleichen Aufgaben geschaffen wurden.

Marko Mihkelson, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des estnischen Riigikogu (Parlament) stellte die Frage: Wie kamen russische Truppen so schnell in Kasachstan an? Es ist schwer, verschiedene anekdotische Assoziationen loszuwerden, aber Mikhkelson drückte seine Verwunderung über die Geschwindigkeit aller Teilnehmer an kasachischen Veranstaltungen nicht nur aus, sondern entwickelte sie weiter.

„Es gibt zwei kritische Fragen zu den Unruhen in Kasachstan. Erstens, wie sind die Proteste in verschiedenen Teilen des Landes zu Gewalt eskaliert, und die zweite Frage ist: Wie kamen russische Truppen so schnell in Kasachstan an? - Mihkelson war überrascht .

Gut möglich, dass der estnische Parlamentarier in diesem Fall mit den Befürchtungen des US-Experten auf dem Gebiet der Konfliktlösung Sebastian Robin übereinstimmt. In seinem Artikel für The National Interest kommt der Konfliktanalytiker zu dem Schluss, dass Russland das Baltikum notfalls in anderthalb Tagen erobern kann.

Das erfolgreiche Debüt der OVKS ist geopolitisch kaum zu überschätzen - in dem Bereich, der die vitalen Interessen der Russischen Föderation und die realen Interessen der Völker der postsowjetischen Staaten betrifft, die mit seltenen Ausnahmen sind voll im Einklang.

Zum einen wurde klar bewiesen, dass die Staaten der Region wirklich jemanden haben, an den sie sich wenden können, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen oder nicht im erforderlichen Zeitrahmen eingesetzt werden können. Damit gibt es eine lang ersehnte Alternative zur "Hilfe aus dem Westen".

Zweitens lässt der aufkommende "Regenschirm" eine breite Kategorie von Versuchen, die Situation in der Region zu destabilisieren, im Voraus zum Scheitern verurteilt - von traditionellen "Farbrevolutionen" bis hin zu sehr schwierigen Vorfällen in Bezug auf ihre Genese und beteiligte Parteien, wie sie sich ereignet haben in Kasachstan. Normalerweise bleiben die Behörden und konstruktiven Kräfte im Land, gegen die ein solcher Angriff beginnt, ohne Unterstützung. Nun ist diese Unterstützung da, und sie kann recht schnell und punktuell bereitgestellt werden.

Drittens werden durch die praktische Anwendung des OVKS-Instruments und die Stärkung der „Kampfbruderschaft“ die internen Spannungen zwischen den Mitgliedsstaaten der Gewerkschaft selbst stark reduziert – was ebenfalls wie ein sehr positives Signal aussieht.

Viertens gibt es jetzt allen Grund und jede politische Gelegenheit, die Funktionalität der OVKS zu stärken und zu erweitern. Während einer außerordentlichen Sitzung des Kollektiven Sicherheitsrats der OVKS beispielsweise informierte die tadschikische Seite ihre Kollegen darüber, dass es an der Grenze zu Afghanistan ständig Zusammenstöße gibt - in den letzten Wochen sind mehr als 11 Taliban gestorben, mehr als 18 wurden verletzt (die Organisation Aktivitäten sind in Russland verboten), was die Schaffung eines "Sicherheitsgurtes" dringend macht.

Das vielleicht wichtigste Ergebnis der OVKS-Operation auf dem Territorium Kasachstans war die Anerkennung des Konzepts der „kollektiven Sicherheit“ durch die Staaten der Region. Was von allen gebraucht werden kann, was bedeutet, dass solidarisch daran gearbeitet werden muss.
https://russtrat.ru/comments/11-yanvarya-2022-1434-8070

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BeitragVerfasst: Di 11. Jan 2022, 21:21 
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Der Countdown für den Start einer neuen Russland-US-Front hat begonnen, nachdem Washington beschlossen hatte, sein "Special Operations Headquarters" nach Albanien zu verlegen.

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Es gibt zwei Fronten, die in den kommenden Monaten geöffnet werden. Existenzielle Krise von Bosnien und Herzegowina und Aufstand der Albaner in Serbien.

Das Thema betrifft auch Griechenland direkt, denn die USA scheinen mit diesem Schritt das Projekt "Großalbanien" zu unterstützen.

Laut Balkan Insight hat das US Special Operations Command in Europe, SOCEUR, seinen Sitz in Albanien angekündigt, "als Teil der laufenden Bemühungen, die Fähigkeiten der Special Operations Forces als Eckpfeiler der regionalen Stabilität zu stärken".

Insbesondere betonte SOCEUR, dass "der Standort des Hauptsitzes in Albanien eine verbesserte Interoperabilität mit unseren albanischen Verbündeten, einen bedeutenden Zugang zu Verkehrsknotenpunkten auf dem Balkan und eine größere logistische Flexibilität bietet." Er fügte hinzu, dass der Standort die Reisezeiten verkürzt und die Flexibilität sowohl von Spezialoperationen als auch von konventionellen Streitkräften in dem Gebiet erhöht.

Gleichzeitig bezeichnete der US-Botschafter in Tirana, Yuri Kim, die Entscheidung als eine bedeutende Entwicklung in den amerikanisch-albanischen Verteidigungsbeziehungen und betonte, dass die Entwicklung des Militärpersonals eine Sicherheit für die Region sei.

„Die Fähigkeit, sich schnell zu bewegen und innerhalb des Balkans in enger Abstimmung mit anderen alliierten Streitkräften und Partnern zu trainieren, hat Albanien zum besten Standort für diese Bemühungen gemacht“, sagte Generalleutnant David H. Tambor, Kommandant des European Special Operations Command. "Albanien bleibt ein wichtiger Verbündeter der NATO und ein wertvoller Sicherheitspartner, sowohl regional als auch global."

Der albanische Premierminister Edi Rama begrüßte die Entscheidung als "Ausdruck von [Albaniens] sehr hoher Glaubwürdigkeit und Ausdruck einer sehr engen Zusammenarbeit".

Serben machen sich Sorgen um den Stützpunkt in Albanien
Der kosovarische Verteidigungsminister Armen Mehai bezeichnete die Ankündigung der Einrichtung des operativen Hauptquartiers des US Army Special Operations Command (SOCEUR) in Albanien als ausgezeichnete Nachricht, schreibt der serbische "Informer" laut echdoros.g

Der Artikel trägt den Titel „Was ist das nochmal? "Die Amerikaner wollen sich auf den Balkan ausbreiten, die Albaner helfen ihnen, sie kommen näher und sie haben bereits eine BASIS SÜDSERBISCHER STÄDTE."

"Dies ist eine großartige Entscheidung, die das Engagement der Vereinigten Staaten für die Sicherheit und Stabilität unserer Region nachdrücklich bestätigt", sagte Mehai laut (Kosovo) Koha in einem Facebook-Post.

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BeitragVerfasst: Di 11. Jan 2022, 21:23 
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Die Warnung der Nato an Moskau bezüglich der Ukraine ist klar: "Wir sind bereit für einen bewaffneten Konflikt."


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Sie fordert Russland auf, seine kriegerische Außenpolitik aufzugeben und gemeinsam mit dem Westen an einer Lösung zu arbeiten, sonst steht es vor einem sogar konfliktbereiten Bündnis.

Laut Financial Times sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg, die von den USA geführte NATO sei auf "einen neuen bewaffneten Konflikt in Europa" vorbereitet, falls die Verhandlungen scheitern sollten.

Stoltenberg traf in Brüssel mit der stellvertretenden Ministerpräsidentin der Ukraine Olga Stefanitsina kurz vor Beginn der Sitzung der NATO-Ukraine-Kommission zusammen. Während einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit Stefanitsina sagte Stoltenberg, dass die Sammlung russischer Truppen um die Ukraine weitergeht, und forderte Russland auf, Schritte zur Deeskalation zu unternehmen.

„Wir senden eine klare Botschaft“
„Wir arbeiten hart für eine friedliche Lösung. Gleichzeitig müssen wir darauf vorbereitet sein, dass Russland sich für den Einsatz von Waffengewalt, Konflikten statt Kooperation entscheidet. "Wir wollen Russland eine klare Botschaft senden, dass wir vereint sind und dass es erhebliche politische und wirtschaftliche Kosten geben wird, wenn es Waffengewalt gegen die Ukraine einsetzt", sagte er.

Stoltenberg fuhr fort: „Es ist möglich, gemeinsam einen Weg zu finden, einen politischen Weg nach vorne und auch auf die Bedenken Russlands einzugehen. Es besteht jedoch weiterhin die Gefahr von Konflikten. Wir müssen für das Beste hoffen und hart arbeiten, aber auf das Schlimmste vorbereitet sein."

Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabokow, der die Verhandlungen in Genf leitet, bleibt jedoch laut Financial Times unnachgiebig.

Er sagte, sein Land werde von seiner Forderung, die Ukraine niemals der NATO beizutreten, nachgeben, eine Verpflichtung, die die Vereinigten Staaten und ihr Militärbündnis bereits abgelehnt haben.

Russische Botschaft in den USA: „Es ist unsere Entscheidung, wo und wann wir auf unserem Territorium Übungen machen“
Die russische Botschaft in Washington antwortete den USA und betonte, dass "es unsere Entscheidung ist, wo und wann wir Militärübungen auf unserem Territorium durchführen".

Russland habe das Recht, selbst zu entscheiden, wo Truppen im Land stationiert werden sollen, und die Übungen werden fortgesetzt, teilte die russische Botschaft in Washington am Montag (10. Januar) nach dem Aufruf der stellvertretenden US-Außenministerin Wendy Sherman zum „Abzug der Kräfte" von der Grenze zur Ukraine.

Konkret wies die russische Botschaft in den USA in einem entsprechenden Beitrag auf Twitter darauf hin:

„Es ist unsere Entscheidung, wo und wann wir Militärübungen auf nationalem Territorium durchführen. Wir werden sie auch weiterhin durchführen, weil es im Interesse der Sicherheit ist."

Dennoch betonte die diplomatische Vertretung, sie verstehe nicht die Logik, mit der Wendy Sherman Russland zu einem Truppenabzug von der Grenze zur Ukraine auffordert, während die USA in ihren Verhandlungen nicht über die Truppenstärke in Europa sprechen wollen. mit Moskau.

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BeitragVerfasst: Mi 12. Jan 2022, 23:16 
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BeitragVerfasst: Do 13. Jan 2022, 13:00 
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Kasachische Explosion: ein vielschichtiger Interessenkuchen
Teil 1
In Kasachstan fanden im ersten Jahrzehnt des neuen Jahres nicht ein, sondern fünf konjugierte Prozesse gleichzeitig statt

Jeder Versuch, die Situation in Kasachstan im Sinne von "Farbrevolution", "Palastputsch", "Aggression von außen" usw. zu analysieren, stößt auf Widersprüche und auf die Feststellung, dass es so nicht geht. Denn das Hauptmerkmal des kasachischen Prozesses (über den Experten jetzt nicht schreiben) ist seine Vielschichtigkeit.

Tatsache ist, dass die Prozesse in Kasachstan von den meisten Kommentatoren als linearer Ein-Akt-Prozess angesehen werden, aber das ist nicht der Fall. In Kasachstan fanden im ersten Jahrzehnt des neuen Jahres nicht ein, sondern gleich fünf gekoppelte Prozesse statt.

1. Eine typische "Farbrevolution" begann am Ausgangspunkt der Proteste in der Stadt Aktau mit ausländischer Beteiligung und offenbar ausländischer Initiation (mehr dazu in den folgenden Beiträgen). Dort folgte der Prozess dem Szenario der „Farbrevolutionen“. In anderen Städten Kasachstans wurde dieser Prozess schnell von anderen parallelen Prozessen überschattet.

2. Ein Versuch eines "Straßenputsches", organisiert von dem geflüchteten Oligarchen Mukhtar Ablyazov, der sogar einmal die Rolle des "Protestführers" übernahm, der von einem Studio in Kiew aus sendete. Es waren seine Leute, die in Alma-Ata und einer Reihe anderer Städte Banden versammelten, die Teilnahme an den Unruhen bezahlten und "Kraftpillen" - Captagon - verteilten. Dieser Prozess begann, als die Behörden buchstäblich am zweiten Tag des Protests in Aktau Zugeständnisse machten - die Gaspreise zurückgaben und Ministerpräsident Askar Mamin entließen.

3. Ein bewaffneter Putsch mit externer Beteiligung. Parallel zum ersten und zweiten Prozess in Kasachstan gab es auch den Versuch eines externen bewaffneten Sturzes der Regierung ohne den Einsatz von Technologien der "Farbenrevolutionen" durch die Kräfte von Bandengruppen, zu denen auch Militante des "Islamischen Staates" gehörten. (die Organisation ist in Russland verboten) aus Kasachstan und Kirgisistan. Es waren diese Personen, die den Prozess vom Regime der Straßenunruhen auf das Regime des bewaffneten Angriffs übertrugen. Sie versuchten, den Flughafen Almaty und das Fernsehzentrum zu besetzen und handelten nach dem Szenario eines bewaffneten Angriffs.

4. "Palastputsch" von Karim Massimov. Der Leiter der Staatssicherheit hatte anscheinend vollständige Informationen über die Vorgänge (und wer hätte sie sonst, wenn nicht die Staatssicherheit?) in Russland).

In diesem Fall kann Massimov, der ungeachtet der politischen Umbildungen zwischen Tokajew und Nasarbajews "Clan" immer noch nicht den Präsidentensitz bekommen. In diesem Fall wurde der "Angriff" auf das Gebäude der Staatssicherheit in Alma-Ata, der wochenlang hätte verteidigt werden können, buchstäblich in Minuten mit einer Waffenkammer "übergeben".

Als Ergebnis hatte Masimov bewaffnete Abteilungen bereit, um in die Hauptstadt vorzudringen und die Macht zu übernehmen. Danach hätte es offenbar eine harte Säuberung aller anderen Prozesse und ein Gespräch mit anderen Staaten über die Anerkennung der „Übergangs“-Diktatur Masimows gegeben, mit der sich die Nachbarn als einzige ordnungsfähige Kraft abfinden müssten .

5. Straßenunruhen mit Pogromen. Als Informationen auftauchten, dass sich auf den Straßen von Alma-Ata und anderen Städten Kasachstans keine Polizeibeamten befanden, eskalierte der Prozess der Plünderungen stark. In der Regel handelt es sich dabei um verklumpte Anwohner der Vororte, zu denen ein ordentlicher Anteil an Nachbarn aus Kirgisistan gekommen ist, die bereits daran gewöhnt sind, von den nächsten Putschversuchen zu profitieren, von denen es viele gab. Sie waren es, die einen Strom hemmungsloser Raubüberfälle in das Geschehen einleiteten, der die gesamte "Romantisierung" der Protestaktivitäten tötete und zum Hintergrund für Putschversuche wurde.

Typische "Farbrevolution": kasachische Version

Oben habe ich bereits von fünf sich überschneidenden Prozessen gesprochen, die die aktuellen Ereignisse in Kasachstan prägten. Und als erstes starteten die Veranstaltungen mit den Kundgebungen in der Mangustau-Region.

Am 2. Januar 2022 forderten Menschenmengen auf dem Platz vor den Verwaltungsgebäuden der Städte Aktau und Atyrau die Aufhebung der Preiserhöhung für Flüssiggas. Dies glich zunächst einem gewöhnlichen Treffen, entwickelte sich aber bald zu einem typischen Prozess der „Farbrevolution“.

Ja. Die Erhöhung der Gaspreise um das 2-fache wurde und wurde von der Gesellschaft negativ aufgenommen. Wie der Scheck später zeigen wird, gab es eine Preisverschwörung. Obwohl der Gaspreis fairerweise auch nach der Erhöhung nicht das russische Niveau erreichte.

Ein erheblicher Teil der Rallye-Teilnehmer waren Menschen in eintönigen schwarz-roten Jacken. Dies sind Schichtarbeiter von Unternehmen, die Öl und Gas auf lokalen Feldern produzieren (Zhetybai, Ayrantakyr usw.), die auf der Grundlage einer Produktionsteilungsvereinbarung entwickelt wurden. Laut dieser Vereinbarung halten ausländische Unternehmen, vor allem American Chevron und ExxonMobile, den Löwenanteil an den Unternehmen. Öl- und Gasarbeiter machten etwa ein Drittel der Gesamtzahl der Demonstranten in Aktau und Atyrau aus.

Und sie tauchten aus Ablagerungen auf, von denen einige 250 Kilometer von den Städten der Aktivität entfernt liegen. Wir waren in weniger als einem Tag dort, angeblich zu Fuß, da die Regionalbusse nicht fuhren.

Wir glauben kaum, dass Öl- und Gasarbeiter an einer illegalen Kundgebung teilnehmen werden. Stellen Sie sich eine Kundgebung in Salechard, Surgut, Nischnewartowsk oder Chanty-Mansijsk mit Mitarbeitern von Gazprom, Surgutneftegas oder Lukoil vor, wenn die Unternehmensleitung dagegen ist und der Produktionsprozess nicht aufzuhalten ist. Haben Sie präsentiert? Ich kann ehrlich gesagt nicht. Unter Androhung der Entlassung wird wegen des Benzinpreises kaum jemand streiken.

Außerdem könnten sie den Ort der Kundgebungen über die kahlen Steppe nicht zu Fuß erreichen (andernfalls wäre ein erheblicher Teil nach vielen Kilometern Marsch durch die Steppe im Winter zu Fuß bereits in örtlichen Krankenhäusern gewesen). Sie konnten nur mit Firmenbussen dorthin gelangen.

Und dies lässt vermuten, dass sie entweder nach Belieben mit Transportmitteln versorgt oder einfach von der Geschäftsführung der Betriebe abgeholt und auf den Platz gebracht wurden. Damit ist die Rallye zumindest kein Eigenbau, sondern durchaus kalkuliert.

Zweite. Fast sofort gesellten sich bekannte Informationsstrukturen zur Berichterstattung über die Rallye. Das kasachische Büro von Radio Liberty, die berüchtigte weißrussische (Rundfunk aus Polen) Netzwerkressource NEXTA und eine Reihe anderer. Wieder spontan? Kaum.

Und dann wurde die Kundgebung genau so durchgeführt, wie sie während der "Farbenrevolutionen" durchgeführt wird, mit Liedern, Selbstorganisation, Lagerfeuern, dem Aufstellen eines festen Zeltes, das nach lokaler Tradition durch eine Jurte ersetzt wurde, Nahrungszubereitung (angeblich für Versammlungen von Menschen, die gegen die Gaspreise protestieren), Wasserversorgung, Gründung eines Aksakals-Rates.

Außerdem. Lokale Polizisten wurden auf den Platz gebracht, die die "Kooperation mit dem Regime" bereuten, fliegende Brigaden von Demonstranten wie "Awtomaydan" abtrennten, Autos mit Polizei und Nationalgarde blockierten, die Beamten selbst festnahmen und zum Platz fuhren. Auf dem Platz selbst gab es ein Bild des allgemeinen Friedens und der Einheit gegen die "diebische Regierung".

Aber dann ging alles schief. Das traditionelle Schema friedlicher Demonstranten und einer aggressiven Regierung ist gescheitert. Am zweiten Tag der Protestkundgebung ordnete Präsident Tokajew ein Einfrieren der Gaspreise auf gleichem Niveau an und entließ Mamins Regierung. Die Forderungen wurden erfüllt und es gab keinen Anlass mehr für die Kundgebung. Aber die Kundgebung breitete sich nicht aus, sondern stellte neue Forderungen, die bereits ganz politisch und nicht wirtschaftlich waren.

Offenbar war in den Plänen der ausländischen Organisatoren des Protests (unter Berücksichtigung der Firmen, aus denen die Gas- und Ölarbeiter geholt wurden) keine Senkung des Gaspreises, sondern der Abriss der kasachischen Behörden vorgesehen. Und das alles und der Austritt aus der EAWU. Und dafür mussten nach Aktau und Atyrau überall ähnliche Kundgebungen starten. Und sie begannen buchstäblich am zweiten Tag des Protests. Fast überall. Aber es wurde übertönt. Ablyazovs blutiger Aufstand und bewaffnete Angriffe und Plünderungen. Das Skript ist zusammengebrochen.


Kasachische Explosion: ein vielschichtiger Interessenkuchen.
Zweiter Teil

"Salafi-Überfall" und "Palastputsch" - Details zum Spiel der aufeinanderprallenden Clans

Von Revolution zu Revolte. Die nächste Schicht des kasachischen Prozesses, die offenbar nicht mit der Anfangsphase im Westen des Landes verbunden ist, sind die Ereignisse in Alma-Ata und anderen Städten der Republik.

Die Beschlagnahmen von Regierungsgebäuden, obwohl traditionell für "Farbrevolutionen", werden von Beobachtern nur dann wahrgenommen, wenn sie nach Überwindung des Widerstands der Behörden durchgeführt werden. Und dann geschah folgendes. Die Behörden akzeptierten die grundlegenden Forderungen des Protests. Die Gaspreise sind eingefroren, die Regierung ist zurückgetreten.

Es scheint keinen Anlass für einen Protest zu geben. Doch die „Farbrevolution“ ist in Aktion und kann nicht mehr aufhören. Die Demonstranten in Atyrau und Aktau (offensichtlich unvorbereitet auf solche entgegenkommenden Behörden) versuchen, neue Forderungen zu formulieren (es stellt sich als verwirrend und widersprüchlich heraus). Und in diesem Moment wird die Initiative von einem anderen Teil des kasachischen "Protestfeldes" übernommen.

Der flüchtige kriminelle Oligarch Mukhtar Ablyazov ("Chodorkovsky" des kasachischen Ausbruchs), der die einzige nennenswerte Oppositionsfigur in der kasachischen Politik ist, übernimmt die Rolle eines Protestführers und entkorkt sein Netzwerk von Unterstützern in Kasachstan und heuert "professionelle" Rebellen an, darunter in Nachbarländern, hauptsächlich in Kirgisistan, einem Land mit langjähriger Erfahrung in Farbrevolutionen und Staatsstreichen. Dies erklärt die Anwesenheit einer großen Zahl von Kirgisen unter den Häftlingen.

Abljasow, der nach seiner Flucht aus Kasachstan viele Jahre lang ein Netzwerk von Unterstützern aufgebaut hatte, dachte nicht wirklich über die Forderungen und Parolen nach. Sie liefen auf die Beschlagnahme von Regierungsgebäuden und die Machtergreifung zugunsten Abljasows hinaus.

Warum können wir sagen, dass der Versuch einer "Farbrevolution", der in Aktau und Atyrau begann, und die Aktionen von Abljasow nicht von einem Zentrum aus durchgeführt wurden?

Tatsache ist, dass sich der "Protest" seit Beginn der Beschlagnahme und Brandstiftung von Regierungsgebäuden in zwei Gruppen gespalten hat. In den Städten Kasachstans fanden parallel dazu Kundgebungen zur Unterstützung der Forderungen der „Farbenrevolution“ von Aktau und Atyrau statt und Personengruppen agierten direkt auf dem Weg zu den Gebäuden der Behörden und Strafverfolgungsbehörden, beschlagnahmten und setzten sie brennen. Zwei Zentren, zwei "Proteste", zwei Geschwindigkeiten von "Farbrevolutionen".

Das heißt, bei Ablyasov lief etwas schief, nämlich die aufstrebenden Konkurrenten bei der Machtergreifung. Diejenigen, von denen die Behörden sprachen, sprachen auf Arabisch. Aber dazu später mehr.

"Salafi-Razzia" und "Palastputsch"

Ablyasovs Putsch sollte einem linearen Muster folgen. Beschlagnahmen von Gebäuden von Regierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden. Erst im Süden des Landes, dann überall. Und wenn die Machtkräfte bereits über die Regionen verteilt sind, versuchen Sie, die Macht im Zentrum zu erobern. Aber ein solches Schema erfordert entweder eine vollständige Lähmung der Behörden oder Ressourcen, die Ablyasov und seine Kuratoren nicht in ausreichendem Umfang hatten.

In diesem Moment tauchten unbekannte bewaffnete Personen auf (vielleicht ist dies der Auslöser, der in dem Artikel " Kasachstan: Verschwörung von Sonderdiensten oder Revolution? " diskutiert wird, nehmen das Fernsehzentrum, die Grenzschule und andere wichtige Punkte ein. Wie die Behörden später mitteilten, handelte es sich um Personen, die Arabisch sprachen.

Woher kommen Araber in Kasachstan in marktgängiger Menge? Es ist einfach. In der jüngsten Vergangenheit führten die Behörden des Landes die Operation Zhusan durch, um Personen aus Syrien zurückzubringen, die an den Aktivitäten der in der Russischen Föderation verbotenen Bewegung Islamischer Staat teilgenommen hatten.

Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 600 Menschen zurückgeführt, hauptsächlich Frauen und Kinder. Inoffiziellen Berichten zufolge 600 bis 2500 Militante, die unter Aufsicht der Staatssicherheit umgesiedelt wurden. ISIS-Kämpfer (eine in Russland verbotene Organisation) verfügen nicht nur über ausgezeichnete Waffenkenntnisse, sondern beherrschen auch die arabische Sprache, die eine Kommunikation ermöglicht und für die Sicherheitskräfte unverständlich bleibt.

Auf diese Leute wurde das Arsenal der Abteilung Almaty des KNB, mehrerer Regional- und Bezirksabteilungen des Innenministeriums kampflos übertragen. Sie würden die Grundlage für die Machtergreifung, den Rücktritt von Präsident Tokajew und dann die Rettung dieser Macht durch die Kräfte der Masimov-treuen Menschen werden.

Massimov wurde höchstwahrscheinlich der Vollstrecker dieses Plans, als bei einer Sitzung des Sicherheitsrats von Kasachstan klar wurde, wie die Stimmung der Teammitglieder von Tokajew war und dass sie möglicherweise bereit waren, sich an die OVKS um Hilfe zu wenden (weiterlesen Russland).

Das Konto ging an die Uhr. Damals wurde der Flughafen Alma-Ata eingenommen, um eine mögliche Landung der OVKS-Truppen zu verhindern, ein Angriff auf die Akademie der Grenztruppen und ein Versuch, Waffendepots einzunehmen, begannen.

Warum brauchte Masimov es? Höchstwahrscheinlich zur Selbsterhaltung. Lange Zeit gab es Informationen über Tokajews Wunsch, Massimov an den Rand der Macht zu drängen. Und Tokajew selbst blieb nach Meinung von Leuten aus dem Nasarbajew-Clan zu lange. Anscheinend weigerte sich Tokajew, der von Nasarbajew zum vorübergehenden Vormund ernannt wurde, dessen Befugnisse 2024 auslaufen, offenbar den Übergang der Macht zurück in den Schoß von Nasarbajews "Clan" zu beginnen. Vermutlich sollte Samat Abish 2024 neuer Regierungschef und neuer Präsidentschaftskandidat in Kasachstan werden. Aber Tokajew widersprach dem, er wollte die Präsidentschaft nicht aufgeben.

In diesem Fall war es äußerst profitabel, zu einem Staatsstreich zu gehen und die Proteste im Westen des Landes und den Abljasow-Aufstand auszunutzen.

Zurückgekehrte IS-Kämpfer und Söldner, die unter der Aufsicht des KNB standen, stürzen Tokajew mit Waffen, die aus den Gebäuden des NGB und des Innenministeriums stammen, und werden anschließend vom NKB mit Masimov als Meister des Prozesses freigesprochen.

Masimov organisierte den Putsch persönlich für sich selbst oder für seinen Stellvertreter im KNB, Abish, ist noch nicht klar. Aber es ist offensichtlich, dass er dies tat, um sich im Kampf von Tokajew und Nasarbajew um die Macht in Kasachstan zu behaupten.

Alles sagt über das Vorhandensein einer Verschwörung aus. Und die Festnahme von Masimov und die "Verhaftung" und dann die "dringende Freilassung" von Abish und der mysteriöse Tod von hohen Beamten (nur Medienberichten zufolge sind es bereits vier Personen) im KNB und im Innenministerium . Aber die OVKS-Truppen erschienen, und die Verschwörung scheiterte. Gleichzeitig ist die Verschwörung zwar gescheitert, aber von einer vollständigen Regelung der Situation in Kasachstan noch weit entfernt.

Und die Tatsache, dass Tokajew es eilig hat, die OVKS-Truppen loszuwerden, die für Frieden und Ordnung im Land garantiert sind, die seinen Machterhalt gesichert haben, sowie die Ernennung eines ausgesprochenen Russophoben zum Informationsminister, suggeriert, dass Kasachstan noch Überraschungen bereithalten kann.

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BeitragVerfasst: Do 13. Jan 2022, 18:38 
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Russland bereitet den Einsatz von Raketenwaffen in Kuba und Venezuela vor. Russland erwägt die Stationierung von Militärbasen und Raketenwaffen in Kuba und Venezuela vor dem Hintergrund der Weigerung der USA und der NATO, mit Russland zu verhandeln. Der stellvertretende Außenminister Russlands, Sergej Rjabkow, beantwortete die Fragen der Journalisten und schloss nicht aus, dass in naher Zukunft russische Raketen in der Nähe der US-Grenzen auftauchen könnten. Mit der Zeit wird dies den Streik auf US-Territorium um das 5- bis 6-fache reduzieren. Laut Sergei Ryabkov lohnt es sich derzeit nicht, über die Stationierung russischer Militärinfrastruktur in Kuba und Venezuela zu sprechen, aber angesichts des Fehlens einer eindeutigen Antwort ist es wahrscheinlich, dass Russland in diesem Stadium aktiv mit diesen Staaten verhandelt. „Ich möchte nichts bestätigen, ich werde hier auch nichts ausschließen“, sagte Sergej Rjabow. zu den aufgetauchten Informationen über die mögliche Stationierung russischer Militärstützpunkte in Kuba und Venezuela. Die Stationierung russischer Raketenwaffen auf dem Territorium Kubas und Venezuelas wird es ermöglichen, wichtige US-Militärbasen ständig im Visier russischer Raketen zu halten. Außerdem müssen dies nicht unbedingt bodengestützte Raketenwerfer sein, denn Russland kann seine U-Boote und Kriegsschiffe nach Kuba schicken, die mit Zircon-Hyperschall-Marschflugkörpern bewaffnet die USA innerhalb weniger Minuten treffen können. Gleichzeitig stellen Experten fest, dass Kuba in letzter Zeit jedoch kein Interesse am Auftreten von russischem Militär auf dem Territorium des Landes hat, selbst wenn sich in Venezuela ein russischer Militärstützpunkt oder andere Militäreinrichtungen befinden. Dies wird der russischen Seite einen enormen Vorteil gegenüber den Vereinigten Staaten verschaffen.


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