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 Betreff des Beitrags: Ukraine
BeitragVerfasst: Sa 14. Mai 2022, 20:56 
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Eine Zusammenfassung aus der Sendung vom 28. Februar 2022

Moderator: Heute ist der 28. Februar 2022. Natürlich sind es die Ereignisse in der Ukraine, die alle interessieren. Die Ereignisse in der Ukraine sind vielfältig. Ich fasse alle Fragen unserer Zuschauer zusammen: Erklären Sie bitte aus Sicht der Konzeption Gesellschaftlicher Sicherheit, was denn nun in dem Land und auf der Welt los ist. Die ganze Woche lang haben uns Fragen erreicht, ob es eine Zusatzausgabe der Sendung geben wird, eine “Sondersendung” sozusagen. «Als die Türkei unser Flugzeug in Syrien damals abschoss, haben Sie eine Sondersendung gemacht. Warum gab es denn nun keine Sonderausgabe der Sendung zum Ukraine-Konflikt?» Ein anderer Zuschauer schreibt: «Viele sind verunsichert und irren quasi im Dunkeln. Mehrere ehemalige Militärangehörige erklären, dass bei der Durchführung der Militäroperation Russland mehrere schwerwiegende Fehler gemacht wurden.»

Valeriy Pyakin:
Nun, die Vermutungen, dass ich schweige, weil ich abwarte, damit die Analytik genauer wird – sind falsch. Allerdings habe ich tatsächlich eine gewisse Zeit abgewartet.

Warum haben wir keine Sonderausgabe der Sendung gemacht? Wissen Sie, die Ereignisse sind jetzt vom Finale noch meilenweit entfernt, und dennoch sitze ich hier vor der Kamera und kommentiere das Geschehen. Es existiert gerade ein bestimmter Informationsstand, anhand dessen es möglich ist zu analysieren und bestimmte Prognosen abzugeben.

Warum keine Sondersendung? Die Lage ist schließlich akut. Worauf warten wir denn? – Ja, wir haben tatsächlich gewartet, und daher von einer Sondersendung abgesehen. Wir haben drei Tage warten müssen, damit ein gewisses Etwas passiert. Nun werden wir genau darüber sprechen, was inzwischen passiert ist. Aus den ganzen Informationen, die ich nun berichten werde, sollte jeder für sich etwas ganz Einfaches verstehen: ich hätte das auch früher erzählen können. Doch, wie man sagt, muss man wissen, wann der Zeitpunkt des Redens da ist, und wann es wiederum besser ist zu schweigen.

Die Frage ist sehr komplex und umfangreich. Alles detailliert darzulegen ist nicht möglich. Ich werde lediglich die wichtigsten Punkte, die Meilensteine definieren, damit alles verständlich ist.

Die ganze letzte Woche haben westliche Politiker und Medien einstimmig berichtet, dass ein Krieg zwischen Russland und der Ukraine unvermeidbar ist, dass Russland unvermeidlich die Ukraine angreifen wird. Und als das tatsächlich passiert ist, haben sich alle echauffiert: «Seht Ihr, die Russen haben euch doch belogen, als sie behauptet haben, keine Angriffspläne zu schmieden! Und in der Realität ist alles doch so passiert, wie wir es gesagt haben!»

Und nun zu der Frage, wer was genau gesagt hat? Erinnern wir uns an das, was wir bereits gesagt haben: Letzte Woche haben wir erklärt, dass der Gesetzentwurf über die Anerkennung der Donezker und Lugansker Republiken ein feindlicher Gesetzentwurf ist, der aus der US-amerikanischen Botschaft stammt. Die Abgeordneten, die alle für den Gesetzentwurf gestimmt haben, haben damit Präsident Putin ein Ultimatum gestellt. Am 21. Februar 2022 kam folgender Beweis dafür zum Vorschein – «Die Sitzung des Sicherheitsrates der Russischen Föderation vom 21. Februar 2022». Die machthabenden klan-korporativen Gruppierungen haben dem Präsidenten ziemlich eindeutig ein Ultimatum gestellt. Entweder tut er das, was man ihm sagt – also die Souveränität der Donezker und Lugansker Republiken anerkennen – oder er stürzt Russland ins Chaos mit allen daraus resultierenden Folgen – vor allem für Putin persönlich, weil er dann vernichtet würde.

Ich habe bereits mehrfach darüber gesprochen, dass niemand davon ausgegangen ist, dass sich alle
wirklich an das Minsker Abkommen halten werden. Es war doch klar, dass es die Vereinigten Staaten

sind, die hinter dem Staatsstreich in der Ukraine stehen. Es war doch von Anfang an klar, dass das
Gesamtpotential der westlichen Länder das Gesamtpotential Russlands übersteigt. Dementsprechend
war klar, dass Russland es nicht schaffen würde, die Kiewer Bande dazu zu bringen, sich an das
Minsker Abkommen zu halten, weil dieses Abkommen letztendlich dazu da ist, die Kiewer Bande zu
liquidieren.
Doch Russland hat – wortwörtlich – das Minsker Abkommen wie eine Art “Knüppel” benutzt, um die
Angriffe auf Russland abzuwehren. Man hat oft versucht, Russland Aggression gegen die Ukraine
vorzuwerfen und zur Konfliktpartei zu machen, vieles hat man versucht. Doch es gab das Minsker
Abkommen. Daher ging es den Feinden Russlands darum, dass Russland selbst auf das Minsker
Abkommen verzichtet. Russland, und nicht die Ukraine, sollte auf das Minsker Abkommen
verzichten. Das war von prinzipieller Bedeutung, um zeigen zu können, dass Russland der Aggressor
ist, dass Russland das Land ist, was mit der Aufteilung der Ukraine angefangen hat. Dann würden
sich doch alle Fragen erübrigen. Welche Fragen würden denn schon aufkommen, wenn Russland so
heimtückisch ist? Russland ist blutgierig, Russland hat die friedliche Ukraine angegriffen – das war
es, was die Feinde Russlands erreichen wollten, und darauf haben sie auch hingearbeitet.
Verstehen Sie ... Olaf Scholz kann nicht nicht gewusst haben, wie, zum Beispiel, der Massenmord in
Odessa 2014 passiert ist, als man die Menschen lebendig verbrannte. Es ist unmöglich, dass er nicht
davon weiß. Sein Amt lässt solche Unwissenheit einfach nicht zu. Und was sagt er? – Er sagt, dass der
Genozid an den Russen “lächerlich” ist. Er findet das zum Lachen, er freut sich.
Daher ist es ganz logisch, dass die faschistischen Bandera-Kräfte stets die Unterstützung des Westens
bekommen. Doch warum hat sich dann Russland an das Minsker Abkommen ganz fest geklammert? –
Weil das Land im Sinne seiner Ressourcen nicht bereit gewesen ist – Russland war nicht bereit, in
eine Konfrontation mit dem Westen einzutreten. 2014 hat man aktiv versucht, Russland dazu zu
bringen, den Dritten Weltkrieg zu starten. Der Krieg sollte nach Europa und Russland kommen.
Darüber habe ich mehrfach gesprochen. Und uns ging es darum, um jeden Preis Zeit zu gewinnen, um
die Armee in Ordnung zu bringen und mit Waffen auszustatten, wenn wir schon nicht in der Lage
dazu sind, unsere Staatssteuerung auf Vordermann zu bringen – dort sind nach wie vor etliche
Verräter.
Wir sollten uns anschauen, wie es zu dem Ultimatum kam, und warum Putin dem Ultimatum
zugestimmt hat. Dann werden wir verstehen können, was für eine Teufelei bei uns gerade passiert. Bei
uns gibt es viele, die den Chef der Liberal-Demokraten Wladimir Schirinowski toll finden. Es wird
behauptet, dass er nahezu ein Prophet sei. Er sagt dies oder jenes – und das, was er gesagt hat, passiert
auch tatsächlich so, wie er es gesagt hat. Dabei wird gerne “vergessen”, wie oft er mit seinen
Voraussagen falsch lag.
Ich habe bereits gesagt, dass Schirinowski ein USA-Verehrer ist, der alle Anweisungen aus
Washington durchführt, ohne nachzudenken.
Am 27. Dezember 2021 erklärt Schirinowski: «Denken Sie, dass das Jahr 2022 friedlich sein wird?
Nein, friedlich wird es nicht sein! Das Jahr 2022 wird ein Jahr des Krieges werden. Am 22. Februar
um Punkt 4 Uhr bricht der Krieg aus.» Für alle, die über unser Volksgedächtnis verfügen, die ihre
eigenen Vorfahren nicht vergessen haben, die nicht vergessen haben, welch eine harte Probe der Krieg
für das Land war, ist es klar, dass Schirinowski einen Vergleich macht – «am 22.» und dann «um
Punkt 4 Uhr» in Anspielung auf den 22. Juni 1941, 4 Uhr. Diese beiden Komponenten tragen etwas
Schlimmes, etwas Negatives in sich.
Was hören wir also? Es gab mehrere Prognosen von den westlichen Medien, wie der Krieg genau
ablaufen wird. Die westlichen Medien haben behauptet, dass Russland zwei Tage lang die
ukrainischen Städte bombardieren wird, bevor sie direkt eindringen. Es wurde gesagt, dass Russland
mehrere Raketen und Bomben verwenden wird, um ukrainische Städte zu beschießen.
Und nun, wie hat der Krieg tatsächlich begonnen? – Ganz anders. Absolut anders. Das Schema
«Kiew-Bombardierung am 22. um Punkt 4 Uhr» hat nicht geklappt. Damals im Jahr 1941 waren es
die Faschisten, die Kiew bombardiert haben – nun wollte man die Russen als Bösewichte zeigen.
Doch das ging daneben.
Am 25. Februar um 2 Uhr nachts meldet CNN die dringende Information, dass die Russen um 4 Uhr
den Bombenangriff auf Kiew ausüben werden. Doch es kam zu keinem massiven Beschuss. Eine
einzige Rakete kam (passend um Punkt 4 Uhr) angeflogen und hat die Fassade eines Hauses

vorbildlich zerstört. Schau einer an, wie hellsichtig CNN nur ist! (Ironie) Wenn die Russen keinen
Bombenangriff starten, muss man so etwas also selber organisieren. So wird die Provokation
kurzerhand organisiert. Und die Vorbereitung darauf hat Schirinowski übernommen – er hat «den 22.»
und «4 Uhr morgens» in Bezug auf die Situation in der Ukraine gebracht. Doch es ist klar, worauf er
hinaus will, was für einen Vergleich er damit machen will.
Kurz zu den aktuellen Kampfhandlungen: Betrachtet Euch nur, wie die USA irakische Städte
bombardierten und wie lange das dauerte. Und schaut jetzt auf die Kampfhandlungen in die Ukraine!
Mehr möchte ich zur Zeit dazu nicht sagen. Die Zeit ist noch nicht reif, um darüber zu reden.
Schirinowski ist einer der Menschen, die ständig behaupten, dass man die Ukraine aufteilen soll. Er
schlägt irgendwelche idiotische Schemata vor – eine Föderation, eine Konföderation. Warum sage ich
«idiotisch»? – Aus einem ganz einfachen Grunde. Eine Föderation oder Konföderation können nur die
Staatsgebilde bilden, die eine ähnliche Ideologie haben. Eine gemeinsame Ideologie muss als
Grundlage der Vereinigung dienen. Es darf kein Konflikt der Ideologien vorliegen. Nun schauen Sie:
Der Südosten der Ukraine ist durch und durch russisch von der Ideologie her. Dort ist die russische
Sprache, dort ist die russische Welt. Die Westukraine ist eine Bandera-Zuchtstation, in der man aus
den Menschen Marginalen macht.
Und was hören wir nur? Schirinowski redet immer wieder über die Notwendigkeit, die Ukraine
aufzuteilen. Bandera-Lumpen gehen nach links, alle anderen nach rechts. Doch das Projekt existiert
nach wie vor. Strukturell gesehen fing dieses Projekt an, sich ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu
verwirklichen, und zwar durch den österreichischen Generalstab. Der Kronprinz persönlich hat es
beaufsichtigt. Und wir verstehen ganz gut, dass es sich um ein langfristiges Projekt handelt. Man
macht vorsätzlich Lumpen, Unmenschen aus den russischen Menschen.
Also, wer die Aufteilung der Ukraine befürwortet, der sagt uns quasi: «Ihr müsst euch damit abfinden,
einen Teil des russischen Territoriums aufzugeben, und zuzulassen, dass man aus den dort lebenden
Russen weiter Unmenschen macht.» Man muss allen Menschen in der Ukraine ermöglichen, sich als
Menschen zu verwirklichen.
Die supranationale Steuerung ist in diesem Sinne gegen Russland. Der Globale Prädiktor ist derjenige,
der diesen Prozess seit langem steuert. Die konkrete Ausführung wird mal dem einem, mal anderen
Land (den dahinter stehenden “Eliten”) anvertraut. Doch die Steuerung und die Unterstützung dieses
Prozesses ist die Aufgabe des Globalen Prädiktors.
Das Projekt läuft also seit langem. Und es ist an der Zeit, diesem Projekt für immer ein Ende zu
setzen. Tut man das jetzt nicht, bleibt die Bandera-Ideologie bestehen. Ressourcenbasis – die
Menschen – werden ebenso nach wie vor verfügbar sein. Also wird man dann auch weiter in der
Ukraine die Menschen erziehen, die gegen Russland sein werden. Diese Menschen kommen bereits
hierher, um gegen Russland zu kämpfen.
Alle, die vorschlagen, die Ukraine auf zwei, drei, vier Teile aufzuteilen, alle, die eine Föderation oder
Konföderation vorschlagen – all diese Menschen wissen ganz genau, dass sie darauf hinarbeiten,
damit die Bandera-Zuchtstation weiter existiert. Und solange diese Bandera-Zuchtstation existiert,
wird sich Russland immer wieder mit eigenem Blut waschen müssen.
Nun sorgt Russland dafür, dass das Massaker ein Ende nimmt. Doch die Feinde von Russland, die
sich als Patrioten tarnen, wollen, dass diese Gefahr für Russland bestehen bleibt. Darauf arbeiten die
nun hin. Jetzt stellen sie Fragen wie «wie werden wir denn die Entnazifizierung der Ukraine
durchführen?» und ähnliches. Dabei wird der Mensch, der im staatlichen Ausmaß denkt, niemals die
Frage stellen, «wie», weil das eine Art Panik ist. Ein Staatsmann rätselt nicht umher, «wie», sondern
löst gefasst die Aufgaben und findet den Weg.

Und nun haben wie die ukrainische Bevölkerung, die unter der Bandera-Macht extrem viel gelitten
hat. Diese Bevölkerung kann und will der russischen Welt als loyale Stütze dienen. Wir müssen
lediglich diese Loyalität zu unseren eigenen Gunsten einsetzen. Die Bandera-Lumpen, die jetzt
massenweise als Flüchtlinge getarnt ins Ausland wollen – die soll man nicht aufhalten. Das wird die

Prozesse der Entnazifizierung, der Entfaschisierung, der Entbanderisierung wesentlich vereinfachen.
Wird diese Entnazifizierung nicht durchgeführt, sind alle unsere Soldaten umsonst gestorben. Dann
war die ganze Militäroperation umsonst. Dann waren auch die ganzen wirtschaftlichen Krisen und
Erschütterungen umsonst, der russische Widerstand gegen Außendruck war dann umsonst, alles war
dann umsonst.
Umsonst – weil das bestehen bleibt, was man unbedingt eliminieren wollte. Das schlagen also
denjenigen vor, die die Aufteilung der Ukraine befürworten. Solche Befürworter sind momentan
zahlreicher denn je.
Doch kommen wir wieder auf die Sitzung des russischen Sicherheitsrates zurück. Was ist denn
passiert? Allen war klar, was passieren wird, wenn Russland die Souveränität der Donezker und
Lugansker Republiken anerkennt. Das wird automatische die de-facto Aufteilung der Ukraine
bedeuten. Und es ist Russland, welches mit dieser Aufteilung der Ukraine beginnt. Nicht irgendeiner,
sondern Russland ist daran schuld. Diese Maßnahmen werden dazu beitragen, dass die
Bandera-Zuchtstation aufrecht erhalten bleibt, was wiederum bedeutet, dass Russland mit diesem
Problem und mit diesem Krieg bis ans Ende der Zeiten zu tun haben wird.
Und folgendes ist wichtig: Aktuell sind es die Vereinigten Staaten, die die Ukraine regieren. Der
weißrussische Präsident Lukaschenko hat oft gesagt, dass man mit den Vereinigten Staaten sprechen
und verhandelt muss. Auch manche unserer “Patrioten” sagen: «Was sollen wir mit den Ukrainern
reden, die entscheiden doch gar nichts. Man sollte unmittelbar und direkt mit den Vereinigten Staaten
verhandeln.» Was soll der Quatsch? Man schlägt vor, dass Russland diesen Teil des Einflussgebiets
aufgeben soll, und ihn der ausländischen Steuerung zu übergeben. Damit kommt die überstaatliche
Steuerung vertreten durch die US-amerikanischen Landes-”Eliten” ohne Probleme klar. Die
Ressourcen sind da. Und die Globalisten kommen damit auch gut zurecht, das ist auch für die von
Bedeutung. Doch noch sind die Globalisten damit einverstanden, die Bandera-Zuchtstation zu
eliminieren, weil sie viel größere Probleme vor sich haben – und zwar die US-amerikanische
Landes-”Eliten”. Daher werden die Globalisten jetzt beide Augen zudrücken und sich mit allen
anti-Bandera-Maßnahmen einverstanden geben.
Die Lage ist gerade also günstig, um die Bandera-Zuchtstation zu eliminieren. Doch diverse
Schmutzfinken bei uns sagen «Nein, die Bandera-Zuchtstation soll weiter existieren.»
Also hat man dem Präsidenten Putin ein Ultimatum gestellt. Und wer hat das auf sich genommen? –
Dmitrij Anatoljewitsch Medwedew, der angefangen hat, zu belehren. «Als ich damals 2008 Präsident
war, habe ich dies und jenes gemacht.» Er hat 2008 das Land verraten, er hat es schon immer verraten.
Doch was sehen wir gerade? Das Internet explodiert nahezu von Lobeshymnen auf «Dmitrij, den
Friedensmacher». Man nennt ihn «Dmitrij der Große». Man schreibt «er ist der wahre russische
Präsident, nicht dieser Putin». Das war einer der Ziele! Dahin wollte man doch steuern! Das stand im
Hintergrund! Der Plan war wie folgt: Putin gibt sich mit dem Ultimatum nicht einverstanden und wird
suspendiert, und schon ist ein fertiger Kandidat als Präsident da – eine vollendete Marionette wie
Selenski.
Und nun beachten Sie die Reaktion Putins. Man forderte ihn auf, unbedingt die Souveränität der
Donezker und Lugansker Republiken anzuerkennen. Putin hat jedoch verstanden, welches Malheur
das nach sich ziehen wird, wenn er nicht zustimmt. Dann wäre ein Staatsstreich, Bürgerkrieg und
Chaos entstanden. Und diese Gefahr ist auch jetzt noch präsent, sie hat sich lediglich in den
Hintergrund verlegt. Der Staatsstreich ist zeitlich verschoben, vorübergehend entschärft, kann jedoch
immer noch passieren. Der Staatsstreich ist nicht komplett verhindert – darüber sollte man sich im
Klaren sein.

Ich bleibe bei meiner Meinung: die Variante mit der Anerkennung der Donezker und Lugansker
Republiken ist eine falsche Variante. Doch man musste die Menschen beschützen!
Und welche Variante wäre dann die richtige? – Die Variante, worüber ich bereits seit 2014 immer
wieder rede. Es war notwendig, Donezker und Lugansker Republiken als Rechtsnachfolger der

ukrainischen Staatlichkeit anzuerkennen. Und gleich wäre der Kreis geschlossen und man kann auch
auf der internationalen politischen Arena die Frage stellen, dass die Ukraine vom internationalen
Terrorismus angegriffen wurde, dass die einzigen Bruchstücke der ukrainischen Staatlichkeit aus der
Donezker und Lugansker Republiken bestehen. Das alles ist bereits festgehalten. Das sollte man alles
lediglich praktisch anwenden.
Im Falle der Anerkennung der Donezker und Lugansker Republiken als Rechtsnachfolger der
ukrainischen Staatlichkeit hätte Russland mittels des Minsker Abkommens die Möglichkeit, unsere
Streitkräfte legal einzusetzen, ohne dabei die Ukraine zu zersplittern. Im Gegenteil – das hätte zur
Wiedervereinigung der Ukraine beigetragen. Das hätte dazu beigetragen, dass diejenigen, die den
Staatsstreich vollzogen haben, die keinerlei Legitimität besitzen, aus der Staatsteueung entfernt
worden wären. Das wäre die richtige Vorgehensweise gewesen und zwar seit 2014!
Die bandersche Ukraine existiert nur, weil es klan-korporative elitäre Gruppierungen in Russland gibt,
die diese Ukraine mit Ressourcen versorgen – mit russischen Ressourcen, wohlgemerkt. Nur dank
dieser Tatsache existiert die bandersche Ukraine. Diese russische Klans und korporative
Gruppierungen sind vom Wunsch besessen, dem US-amerikanischen Herren zu dienen. So haben sie
erreicht, dass Russland aus dem Minsker Abkommen ausgetreten ist und damit einen wichtigen
Machthebel verloren hat. Doch längst nicht alles ist verloren, das muss man gleich sagen. Nun sieht es
so aus, als ob Russland derjenige ist, der die Ukraine zersplittert.
So hat sich der Westen den Tatsachen stellen müssen: eigentlich hat der Westen gewonnen - doch
etliches ging nicht nach Plan. Und was ging denn schief?
Der Plan des Westens war einfach. Die Truppen werden herangezogen (Ukrainische), die Republiken
werden anerkannt – und der blutige Fleischwolf fängt an, sich zu drehen, und zwar für lange Jahre,
und das alles schöpft Potential vom russischen Staat ab. Laut westlichem Plan sollte Russland in die
Ostukraine einmarschieren, und die Bandera-Zuchtstation in der Westukraine sollte bestehen bleiben.
Es sollten destruktive Prozesse in der Ukraine folgen. Doch Hauptsache – Russland bekommt
unendliche Sanktionen, Russland versinkt in einen unendlichen Krieg ein – wie es mit dem Krieg in
Tschetschenien war, solange Jelzin an der Macht war. Dann kam Putin – und der Krieg wurde
beendet. In Russland entstehen ernste Probleme. Anti-Putin-Propaganda, Lobeshymnen und
Hochpreisung von Medwedew als “Friedensstifter” und so weiter – das alles führt dazu, dass
entweder ein Staatsstreich zustande kommt, oder Putin die Wahlen komplett verliert und Medwedew
den Weg zum Präsidentschaftssessel frei räumt. Medwedew vollendet die Zerlegung der Ukraine. Na
klar, er ist doch “Friedensmacher”! Während dieser Zeit werden die Ressourcen der Ukraine
aufgebraucht sein. Russland wird noch irgendwas an Ressourcen übrig behalten. Plus emotionale
Begeisterung, weil “Dmitrij der Friedensstifter” nun da ist. In der Westukraine bleibt die
Bandera-Zuchtstation bestehen. Und weiter läuft alles seinen gewohnten Gang. Russland steckt im
Krieg und Chaos. Medwedew bereitet nun Russland auf die Zerlegung vor.
Doch was hat nicht funktioniert am westlichen Plan? – Putin hat die Entnazifizierung sowie
Entmilitarisierung der Ukraine zum Ziel erklärt. Das bedeutet, dass es bei der russischen
Militäroperation nicht um den lokalen Schutz der Donezker und Lugansker Republiken geht, sondern
um die komplette Entnazifizierung sowie Entmilitarisierung des ganzen ukrainischen Staates. Es geht
darum, dass die Ukraine keine Gefahrenquelle für Russland mehr darstellt.
So kamen russische Landetruppen aus allen Richtungen. Sogar den Militärflughafen Gostomel nahe
Kiew hat man unter Kontrolle gebracht. Damit hat der Westen nicht gerechnet. Nun ist der Westen
erstarrt und rätselt, was weiter zu tun ist und wie man aus der ganzen Sache heraus kommt. Putin löst
die Aufgabe auf radikale Weise. Putin hat dem Ultimatum zwar zugestimmt, realisiert dennoch nun
seinen eigenen Plan – dem Plan, laut dem die Donezker und Lugansker Republiken als
Rechtsnachfolger der ukrainischen Staatlichkeit anerkannt werden sollten. Faktisch löst Putin aktuell
diese Aufgabe. Also muss der Westen nun reagieren.
Sie alle waren übrigens Zeugen der heftigen Auseinandersetzung zwischen den klan-korporativen
Gruppierungen, die für Russland und gegen Russland sind. Immer wieder hört man zwei Namen:
Pressesprecher Peskow und Außenminister Lawrow. Peskow sagt: «Die Verhandlungsbereitschaft ist
ein positives Zeichen.» Lawrow erwidert: «Was für ein positives Zeichen denn?» Selenski redet schon
die ganze Zeit über Verhandlungen und stellt unerfüllbare Bedingungen wie zum Beispiel die volle

Kapitulation Russlands. Von welchen Verhandlungen kann da die Rede sein? Doch Peskow so: «Ach,
was sagen Sie, die Ukrainer sind doch solch anständige Konfliktlotsen.» Lawrow erwidert: «Von
welchen anständigen Konfliktlotsen ist die Rede? Weder Selenski ist einer, noch gibt es solche in
seiner Umgebung.» Doch Peskow gibt nicht auf: «Selbst Präsident Putin erkennt Selenski als einzigen
legitimen Präsidenten der Ukraine an.»
Und was ist dann am späten Abend am 25. Februar passiert? Putin hat lange erzählt, dass man sich mit
den nazistischen Lumpen nicht absprechen oder verhandeln kann, dass man die Entnazifizierung
durchziehen wird. Das alles hat sein Pressesprecher Peskow ignoriert. Er hat von sich aus gesprochen.
Peskow lügt einfach und unverschämt, wann er behauptet, dass Putin den Präsidenten Selenski als das
legitime Staatsoberhaupt der Ukraine anerkennt. Putin sagt über Selenski etwas ganz anderes, nämlich
das Selenski ein vollendeter vollgekiffter Drogensüchtiger ist, und dass es daher unmöglich ist, mit
Selenski zu verhandeln.
Putin sagt, dass es eine Clique von Junkies und Nazis ist, die in Kiew die Macht erobert hat. Mit
solchen Typen kann man nicht verhandeln – die kann man nur entfernen.
Doch der Druck von außen ist nach wie vor da. Wie wir sehen, haben die Verhandlungen begonnen.
Was da nun genau abläuft, weiß ich nicht. Wie bekannt gegeben wurde, wird es auch eine weitere
Verhandlungsrunde geben. Also ist der Außendruck vorhanden. Allerdings achtet auf
Zusammensetzung unserer Delegation. Die passt zu dem Stellenwert dieser Verhandlungen.
Also, alle haben gesehen, dass Putin das Ultimatum angenommen hat. Das Ultimatum hätte für
Russland einfach katastrophale Folgen gehabt, doch das hat Russland verhindert, indem Russland
nach Sicherheitsgarantien verlangt hat. Erst hat sich unser Außenministerium darauf eingesetzt, dass
die Minsker Abkommen nicht in den Papierkorb geworfen werden. Die russischen Forderungen nach
Sicherheitsgarantien haben dazu geführt, dass China nun bereit steht und abwartet, wie sich die Lage
entwickelt. Wenn Russland endgültig zuckt und nachgibt, wenn sich Russland in irgendwelchen
endlosen und sinnlosen Verhandlungsrunden einwickeln lässt, dann wird sich der Krieg in der Ukraine
hinausziehen. In dieser Zeit wird der westliche Druck auf Russland nur zunehmen, so dass Russland
nicht lange standhaft bleiben kann. Wenn die Lage sich so entwickelt, wird China als erster “springen”
und die russischen Ressourcen erobern, um nicht zuzulassen, dass die Vereinigten Staaten an diese
Ressourcen herankommen. Dann wird ein Kampf um Russland und die russischen Ressourcen
ausbrechen – doch dann werden uns alle kaputt reißen.
Alle Länder der Welt haben sich nun bereit gemacht, nur weil Russland etwas gezuckt und etwas
nachgegeben hat. Wenn Russland sich nun aufhalten lässt, ohne die Entnazifizierung der Ukraine zu
vollenden, wenn Russland nun der Aufteilung der Ukraine zustimmt, war es das für Russland. Die
Ukraine darf nur einheitlich, unitär existieren. Nur eine unitäre Ukraine wird es ermöglichen, die
Bandera-Zuchtstation ordentlich und gründlich zu eliminieren. Menschen mit verschiedenen Kulturen
und verschiedenen Ideologien können nicht in einem Staat existieren.
Es ist übrigens kein Krieg ausgebrochen. Das, was gerade läuft, ist eine militärische Sonderoperation.
Daher werden lediglich die Infrastrukturknoten punktgenau angegriffen. Und wenn die Ukrainer
daneben schießen und friedliche Menschen angreifen – entschuldigen Sie, da können wir nichts dafür.
Wir können auch nichts dafür, dass ukrainische Soldaten ums Leben kommen. Unsere Armee zerstört
nur deren Militärtechnik.
Unser Verteidigungsministerium hat den ukrainischen Soldaten klar gesagt: «Lassen Sie die Technik
stehen, und gehen Sie entweder nach Hause oder ergeben Sie sich, und nach der Beendigung der
militärischen Aktionen kehren Sie nach Hause zurück.»
Und was will nun die Ukraine? Was brauchen nun die US-amerikanischen Landes-”Eliten”? – Chaos
und Unordnung. Meinen Sie, dass die ukrainische Behörden einfach so tausende Schießgewehre (AK)
an alle verteilt haben?
Den Angaben des ukrainischen Innenministeriums und des ukrainischen Verteidigungsministerium
zufolge hat man zwischen 18 und 25 Tausend Gewehre mit Munition verteilt. Und das nur in Kiew.
Verteilt wird jedoch auch in anderen ukrainischen Städten. Indem man die Gewehre verteilt, sorgt man
für die Entstehung von Chaos. Dann fangen alle an, einander zu beschießen.
Um einen Staat zu bewahren muss man eine Wahrheit begreifen: «Das Gewaltmonopol darf nur bei
dem Staat sein.»

Niemand hat vor, für Ordnung in der Ukraine zu sorgen. Man will, dass Russland in der Ukraine wie
in einem Sumpf stecken bleibt, einsinkt, fest hängt. Doch egal, auch das wird überwunden.
Vorausgesetzt, man handelt professionell und gut überlegt. Und die aktuellen Handlungen der
russischen Armee sind im Großen und Ganzen professionell, obwohl ich an manche Generäle eine
ernste Frage habe... doch noch ist es dafür zu früh.
Jetzt sollen die Militärkräfte ruhig arbeiten und wissen, dass das Volk diese Militäroperation
unterstützt. Und es gab keine Alternativlösung. Es gab keine Alternative. Und daran sind die
machthabenden elitären klan-korporative Gruppierungen in Russland schuld, die ständig die eigene
Loyalität den westlichen Ländern gegenüber demonstrieren. Und darin ist eine große Gefahr
enthalten. Das ist eine kolossale Gefahr. Der Westen übt weiter Druck auf Russland aus, was zum
Dritten Weltkrieg – zum Nuklearkrieg – führen kann. Doch in so einem Krieg wird es keine Sieger
geben.
Als Resultat solch einer Vorgehensweise rollt die Welt einem großen Krieg entgegen. Russland hat
keine Wahl – der Westen hat Russland zur Vernichtung verurteilt. Die einzige Chance ist, dem Westen
eine Niederlage zuzufügen. Der Westen hat doch klipp und klar gesagt, dass es in der modernen Welt
keinen Platz für Russland gibt. Und Putin sagte, dass wir keine Welt benötigen, wo es kein Russland
geben wird. Selbst falls der Konflikt sich nun irgendwie löst, wird der Westen die
Bandera-Zuchtstation aufrecht erhalten, als Potential für die Zerstörung Russlands.
Also ist die Lage kritisch – doch längst nicht fatal. Dank dem klugen und fachgerechten
Steuerungsmanöver Putins ist der Staatsstreich erstmal entschärft – doch nicht ganz verhindert. Und
das muss man stets im Hinterkopf behalten. Und alles wird gut ausgehen, vorausgesetzt, die
Bevölkerung wird Putin unterstützen.
Das ist alles, was ich in Kurzform zu den Ereignissen der Woche sagen kann.

Zusammenfassung vom 28.02.2022
vom Fonds Konzeptueller Technologien

Dateianhang:
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Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!
Johannes Brahms


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